Überwältigendes Interesse beim Tag der Offenen Tür im neuen Günzburger Amtsgericht- Ein Rundgang in Wort und Bild-Erstes Bürogebäude der Justiz im Passivhausstandard

Der größte Sitzungssaal im neuen Günzburger Amtsgericht. Das Bild wurde vom Richterstuhl aus aufgenommen.
 
Das Amtsgericht von der Aussenansicht

Von einem Überwältigenden Interesse mit dem nicht gerechnet wurde sprach die Richterin Iris Gross bei einer Ihrer vielen Führungen im neuen Günzburger Amtsgericht.
Allerhand zu tun hatten die Mitarbeiter beim Tag der Offenen Tür im Günzburger Amtsgericht um den zahlreichen Besuchern das Gericht zu zeigen.

Es ist wunderschön geworden, Lichtdurchflutet, angenehme Arbeitsatmosphäre für die 71 Mitarbeiter/innen.Gesichert ist das Gericht durch eine Sicherheitsschleuse in der Tiefgarage sowie eine Sicherheitskontrolle und einen Metalldetektor und Vereinzelungsanlagen. Am Eingang arbeiten ebenfalls Justizmitarbeiter.Besonders erwähnenswert ist auch die Technik die in diesem Haus eingebaut wurde.
Einmal auf dem Stuhl eines Richters sitzen, einmal einen Beratungsraum für Richter und Staatsanwälte, oder einmal in eine der zwei Haftzellen gehen,das was sonst nicht möglich oder der Öffentlichkeit verborgen bleibt, das konnten und wollten viele Besucher beim Tag der offenen Tür im neu eröffneten Günzburger Amtsgericht sehen. Wenige Tage nach der offiziellen Eröffnung durch Justizminister Bausback öffnete das neu gebaute Günzburger Amtsgericht bei einem Tag der offenen Tür für die Öffentlichkeit seine Pforten. Das Gebäude in das 16,2 Millionen Euro Investiert wurden, wurde in einer Bauzeit von knapp drei Jahren gebaut. Das Gericht ist das erste Gebäude der Bayerischen Justiz im Passivhausstandard. Eine Photovoltaikanlage sorgt für 25 KW Leistung. Bei einer Nutzfläche von2.800 qm befinden sich 54 Büros und 4 Sitzungssäle in dem Gebäude. In das Gebäude kommt man durch eine Sicherheitsschleuse. In den Büroräumen befinden sich Elektrisch höhenverstellbare Schreibtische für alle Mitarbeiter.
Das Gebäude verfügt über 374 Fenster und 114 Telefonapparate.Zwei Haftzellen sowie einen Wartebereich. Der Wartebereich ist mit einer Lautsprecheranlage ausgestattet .Von hier aus werden die Verfahrensbeteiligten aus aufgerufen
Besonders erwähnenswert ist ein Videovernehmungsanlage. In diesem Raum werden Kinder vernommen ,und per Videoanlage in den Sitzungssaal übertragen.
.In dem Gebäude arbeiten 71 Mitarbeiter davon 11 Richter , 15 Rechtspfleger, 17 Beamte der 2. Qualifikationseben ( mittlerer Dienst) 17 Justizangestellte, 4 Justizwachmeister( eine Ausbildung) sowie 7 Gerichtsvollzieher die aber keine Büros haben.
Von den 71 Mitarbeitern sind 70 Prozent Männer und 30 Prozent Frauen.Verhandelt werden unter anderem Strafsachen, Zivilsachen, Zwangsvollstreckungssachen, sowie Grundbuchsachen, Familiensachen und Nachlasssachen. Die Beschwerdegerichte sind jeweils in Memmingen und München.
Die Besucher konnten am Tag der offenen Tür entweder auf eigene Faust das Gericht anschauen oder toll gemachte Führungen erleben. Danke der Richterin Frau Gross und den Mitarbeitern für einen sehr Interessanten Einblick.
Maßgeblichen Anteil hatten unter anderem Hans Rettenberger vom Liegenschaftsamt, der sich um die Vermarktung des ehemaligen Esbi Geländes auf dem das Gericht jetzt gebaut wurde kümmerte sowie den ehemaligen Bayerischen Justizminister Alfred Sauter, der sich um die staatliche Finanzierung stark gemacht hat.
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