Sommerbilanz Tourismus in Bayerisch-Schwaben: Branche im absoluten Sommerhoch

Spitzenergebnisse für die Hotellerie und Gastronomie. Die Reisebranche ist mit dem Ergebnis größtenteils zufrieden.

Die Geschäftslage des vergangen Sommers war für unsere heimischen Tourismusbetriebe so gut wie lange nicht mehr. Steigende Gästezahlen in den Hotels und Campingplätzen, ein nicht enden wollendes Hoch für die Gastronomie und die Outdoor-Betriebe und in den Städten brummte der Geschäftsreisetourismus; das sorgte für zufriedene Unternehmer. Auch die Reisebranche war mit der vergangenen Saison mehrheitlich zufrieden, wenn auch das Top-Ergebnis aus dem Vorjahr nicht mehr ganz erreicht werden konnte. Das sind die Ergebnisse der Tourismusbilanz für den Herbst 2015. Die Tourismusbilanz ist ein Kooperationsprojekt der IHK Schwaben mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V. und dem Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben.

Robert Frank, Vizepräsident der IHK Schwaben und Geschäftsführer des Parkhotels Frank in Oberstdorf: „Dieser Sommer brachte nicht nur der Hotellerie steigende Gästezahlen. Das fantastische Wetter bescherte unserer Region viele Tagesgäste, die für eine gute Auslastung unserer Gastronomiebetriebe sorgten. So eine Saison ist nur mit gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern zu schaffen.“

Zu den Ergebnissen im Einzelnen

Geschäftslage in Hotels und in der Gastronomie mit Spitzenergebnis

Das Ergebnis des diesjährigen Sommers kann sich durchaus sehen lassen. 93 Prozent aller Hotelier, Gastronomen und Campingplatzbetreiber sind mit dem Verlauf der vergangenen Sommersaison zufrieden. Beinahe jedes dritte Unternehmen freut sich über eine gute Geschäftslage.

Dass die gute Sommersaison in den nächsten Monaten noch getoppt werden kann, daran glaubt nur ein geringer Teil der Unternehmer. Dennoch blicken die meisten Unternehmen optimistisch in die Zukunft.

Die Lust am Reisen ist unverändert hoch

Mehrheitlich zufrieden mit der vergangenen Sommersaison zeigten sich die Reisebüros, Reiseveranstalter und Omnibusreiseunternehmen. Lediglich acht Prozent bewertete die Geschäftslage als schlecht.

Rund drei Viertel der Betriebe in der Reisebranche geht davon aus, dass sich die Geschäftslage in der kommenden Wintersaison nicht ändern wird. 14 Prozent rechnen sogar mit einer Steigerung.

Damoklesschwert Fachkräftemangel

Jetzt macht sich richtig bemerkbar, was bereits lange diskutiert wird: Eine große Diskrepanz zwischen den benötigten und der Anzahl der zur verfügenden Fachkräfte im Tourismus. Wie reagieren die Unternehmen darauf? Die Hälfte aller Antworter sieht eine Möglichkeit der Mitarbeiterbindung durch höhere Entlohnung. Jedes fünfte Unternehmen setzt auf verstärktes Marketing als Arbeitgeber und knapp über einem Drittel sucht neue Wege in der Rekrutierung von Arbeitskräften. Eine weitere Alternative sehen beinahe zwei Drittel der Unternehmen in der Veränderung der Personalstruktur, zwei Drittel denkt aber auch über eine Verringerung oder Veränderung ihres Angebotes nach.
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