Soforthilfen und Notstandsbeihilfen für Hochwassergeschädigte - Antragsfrist endet zum Jahresende

Das Landratsamt Günzburg teilt mit, dass die Antragfrist auf Soforthilfen für „Haushalt und Hausrat“ und „Ölschäden an Gebäuden“ sowie für Notstandsbeihilfen für die Geschädigten des Juni-Hochwassers mit Ablauf des 31. Dezember 2013 endet. Alle Anträge, die erst im neuen Jahr beim Landratsamt eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden. Bürgerinnen und Bürger, die noch einen Antrag stellen möchten, sollten sich daher umgehend unter 08221/ 95 – 255 mit dem Landratsamt Günzburg in Verbindung setzen. Die Soforthilfe gewährleistet neben dem Sofortgeld eine zusätzliche, unbürokratische Hilfe für die Betroffenen. Weil die Antragsstellung auf diese Hilfearten bereits seit Mitte Juni möglich war, wird davon ausgegangen, dass die Betroffenen ihre Anträge zwischenzeitlich beim Landratsamt eingereicht haben müssten.

Das Landratsamt Günzburg weist in diesem Zusammenhang auch nochmals darauf hin, dass die staatliche Hilfe (Sofortgeld und Soforthilfe) die tatsächliche Schadenshöhe nicht übersteigen darf. Ferner dürfen die Gelder auch nur für den beantragten Zweck verwendet werden. Nachdem die Anträge bereits seit längerem bearbeitet wurden, müssten die meisten Ersatzbeschaffungen zwischenzeitlich abgeschlossen sein. Die Hilfsempfänger sollten daher nochmals ihre Ausgaben für Ersatzbeschaffungen mit dem vom Landratsamt ausbezahlten Geldbetrag vergleichen. Wenn sie eine „Überzahlung“ feststellen, haben sich die Bezieher selbstständig mit dem Landratsamt Günzburg wegen einer anteiligen Rückerstattung in Verbindung zu setzen.
Das gleiche gilt auch dann, wenn die Betroffenen im Nachhinein noch Leistungen von ihren Versicherungen erhalten haben. Werden dem Landratsamt Hinweise bekannt, die auf eine zweckfremde Verwendung oder auf eine nicht gemeldete Überzahlung hindeuten, zieht dies eine Ermittlung wegen Betrug nach dem Strafgesetzbuch mit sich.
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