Landkreis geht beim Klimaschutz mit gutem Beispiel voran

Die Teilnehmer der Energieteam-Sitzung im März
Im März trat das Energieteam des Landkreises erstmals zusammen, um die Umsetzung des kreisweiten Klimaschutzkonzepts zu unterstützen.
Die Gruppe besteht aus Vertretern von Wirtschaft, Handwerk, Land- und Forstwirtschaft, des Landratsamtes sowie Vertretern der Fraktionen des Kreistags.

Die Kreisverwaltung wird mit gutem Beispiel vorangehen und das eigene Handeln im Hinblick auf mehr Klimaschutz optimieren. Deshalb nimmt das Landratsamt seit November 2014 am european energy award (eea) teil. Bayernweit gehört Günzburg damit zu den ersten drei Landkreisen, die klar definierte Klimaschutzziele im Rahmen dieser Zertifizierung erreichen wollen.
Wenn die definierten CO2-Einsparungen erreicht werden, ist eine Auszeichnung mit dem european energy award nach drei Jahren möglich, stellte Dr. Hans-Jörg Barth, Zertifizierungsberater des Energie- und Umweltzentrums Allgäu in Aussicht. Seine erste Analyse hat ergeben, dass die Kreisliegenschaften hierfür bereits in einem guten Zustand sind.

Neben der unmittelbaren CO2-Ersparnis ist eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit vorgeschrieben. Klimaschutz ist inzwischen ein Leitmotiv für Bürger und Unternehmen. Dieses wird durch das vorbildliche Handeln des Landratsamtes weiter gestärkt. So nehmen Ende April mehrere Mitarbeiter vom Landratsamt und den Kommunen an einer Schulung zur nachhaltigen Beschaffung teil. Auch Fahrzeugflotte des Landratsamtes wurde durch Elektro- und Gasautos umweltfreundlicher.

Den Unternehmen bietet das Landratsamt im Rahmen eines Energieeffizienznetzwerks Unterstützung an. Weitere Betriebe können noch aufgenommen werden. Auch die externen Mitglieder des Energieteams setzen sich für mehr Klimaschutz ein. So hat der Bauernverband seine Betriebe im Februar auf Möglichkeiten einer klimafreundlichen Bewirtschaftung hingewiesen.

Ende März wurde bekannt, dass der bundesweite CO2-Ausstoß 2014 erstmals nach drei Jahren wieder zurückging auf geschätzte 912 Millionen Tonnen. „Das ist keine Entwarnung. Der gesamte Landkreis muss sich weiterhin verbessern, um seinen Beitrag für die auf Bundesebene angestrebten Klimaschutzziele zu leisten“, betont Alois Sporer, Leiter des Klimaschutzbüros am Landratsamt. Deutschland hat sich verpflichtet, seinen Ausstoß bis 2020 auf 750 Mio to zu senken. Dies ist nur mit einem jährlichen Rückgang von mehr als 3% zu erreichen.
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