Kommunales Jobcenter halbiert Arbeitslosigkeit. Niedrigster Stand bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende

„Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juni 2014 beim Kommunalen Jobcenter auf 713 Personen gesunken. Das ist der niedrigste Stand im Landkreis Günzburg seit Einführung des Arbeitslosengeldes II zum 1. Januar 2005“. Mit dieser überaus positiven Nachricht ergänzt Landrat Hubert Hafner den monatlichen Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur in Nürnberg.

Der Höchststand der Arbeitslosigkeit war in der ersten Jahreshälfte 2005 erreicht. Er betrug im Juni 2005 im Landkreis sogar 1.491. Jetzt sind es schon zum zweiten Mal in Folge weniger als die Hälfte, nämlich nur noch 713 Arbeitslose in 1.233 Familien mit zusammen 2.425 Personen.

Die Regelungen zu „Hartz IV“ hatten seinerzeit den Anspruch erhoben, die Zahl der Arbeitslosigkeit bundesweit innerhalb von drei Jahren zu halbieren. Dies konnte aber bisher nicht erreicht werden. Im Landkreis Günzburg ist es jetzt eingetreten. Die konjunkturelle Lage lässt zudem erwarten, dass 2014 die Arbeitslosigkeit noch weiter zurückgehen wird.

„Die Gründe für die nachhaltige Senkung der Arbeitslosigkeit liegen in der seit rund drei Jahren guten wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere im Süden Deutschlands. Die Arbeitsmarktlage bietet auch für gering Qualifizierte genügend Arbeitsangebote, die wir bedienen können. Kernstücke des Erfolgs sind auch das hohe Engagement unserer Arbeitsvermittlung, zusammen mit einer engmaschigen Kundenkontaktdichte,“ so Ralf Schreyer, Leiter des Jobcenters.

Im Jobcenter kümmern sich 17 Beschäftigte mit Aufgaben der Arbeitsintegration, davon 12 bewerberorientierte Fallmanager bzw. Fallmangerinnen und 2 arbeitgeberorientierte Beschäftigte. Über die Einbindung in das Landratsamt können die Fachkräfte auf effiziente Netzwerkstrukturen zurückgreifen, z. B. solche der Jugend- und Familienförderung, der psychosozialen Beratung, der Schuldnerberatung bis hin zur kommunalen Wirtschaftsförderung.
Für die Betroffenen bedeutet das, dass sie eine bürgernahe Anlaufstelle mit vielfältigen flankierenden Angeboten haben und nicht mit einer Vielzahl von Behörden konfrontiert sind. Das ist ein Plus beim Finden einer geeigneten Arbeitsstelle.
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