IHK ehrt herausragende Azubis - 63 beste Absolventen aus Westschwaben ausgezeichnet

Georg Späth (Ex-Skispringer), Oliver Stipar und Gerd Stiefel (IHK-Regionalvorsitzender Neu-Ulm)
 
(hintere Reihe v. links) Oliver Stipar, Regionalgeschäftsführer Westschwaben IHK Schwaben, Christian Kießling, Tobias Schmid, Michael Jäger, Sebastian Fischer, Pascal Daferner, Tim Geistmeier, Matthias Struck, Tobias Sachon und Gerd Stiefel, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Neu-Ulm; (vordere Reihe v. links) Enver Uzun, Lisa Baur, Fabian Brosch, Dennis Kugler, Bettina Kohler, Linda Gruhler, Ömer Yener und Georg Späth, Deutscher Skispringer (Foto: Ingo Dumreicher)
Früherer Skispringer Georg Späth gratuliert als Ehrengast

Ihre Leistungen stehen beispielhaft für Engagement und Erfolg: 63 Absolventen der IHK-Abschlussprüfung in der Region hat die IHK Schwaben wegen ihrer herausragenden Prüfungsergebnisse auszeichnet. Insgesamt waren 1240 Auszubildende in der Region zur
IHK-Prüfung angetreten. Im feierlichen Rahmen im Neu-Ulmer Wiley-Club hob Gerd Stiefel, IHK-Regionalvorsitzender Neu-Ulm, hervor, wie bedeutend die Leistung jedes einzelnen Prüflings ist. „Ihnen gebührt unser aller Hochachtung und große Anerkennung. Sie sind die Elite aus 60 Berufen“, stellte Stiefel klar. Von den 63 kommen 19 Absolventen aus dem Raum Günzburg, 44 aus dem Raum Neu-Ulm. Mit ihnen freuten sich auch ihre insgesamt 53 Ausbildungsbetriebe, einige sogar mit mehreren Ausbildungsbesten. Unter den Augen der stellvertretenden Landräte Monika Wiesmüller-Schwab (Günzburg) und Roland Bürzle (Neu-Ulm) führte Gerd Stiefel wichtige Protagonisten für eine erfolgreiche Ausbildung auf: Allen voran nannte er die Vertreter der vielen Ausbildungsbetriebe, ohne deren Engagement die Erfolge der jungen Menschen nicht möglich gewesen wären. Ebenfalls zu loben sei der Einsatz der Berufsschulen und Schulämter, die gemeinsam mit ihren Lehrkräften ein wichtiger Partner im dualen System seien. Und auch Eltern und Angehörige hätten die Absolventen über die Ausbildungszeit hinweg vorbildlich unterstützt. „Auch Sie gehören zu den Ehrengästen, die zu Recht stolz auf Ihre Sprösslinge sein dürfen“, lobte der IHK-Regionalvorsitzende.

Die Investition in die Ausbildung sind eine Investition in die Fachkräfte von morgen, die für die Wirtschaft zunehmend schwieriger zu gewinnen sind, unterstrich Gerd Stiefel. Der Wettbewerb um die fähigsten Köpfe habe längst begonnen und werde immer härter ausgetragen. Viele Ausbildungsstellen blieben unbesetzt, vielleicht auch deshalb, weil der Ausbildungsberuf nicht ganz dem Wunschbild entspricht. „Hier ist es an uns, auch Ausbildungen jenseits des Traumberufs in den Blick der Jugendlichen zu rücken“, sagte Stiefel. Wenn es mit der Bankkauffrau nicht klappe, dann vielleicht mit der Immobilienkauffrau. Und wer keine Stelle als angehender KFZ-Mechatroniker finde, könnte sich vielleicht zum Fertigungsmechaniker ausbilden lassen. In jedem Fall gelte der Leitsatz des aktuellen Jahresmottos der IHK Schwaben mehr denn je: „Lehre macht Karriere“. Denn die duale Ausbildung sei mit das Beste, was man Jugendlichen auf ihren beruflichen Lebensweg mitgeben könne, sagte Gerd Stiefel, der auch die Prüfer lobend hervorhob. Für die IHK Schwaben sind insgesamt 4.400 ehrenamtliche Prüfer im Einsatz, davon über 550 in Westschwaben. Alleine im vergangenen Jahr hatten sie 17.300 Abschlussprüfungen abgenommen und benotet.

Im Interview mit Moderator und IHK-Regionalgeschäftsführer Allgäu Manfred Schilder nannte Ehrengast Georg Späth, lange Jahre Weltklasse-Skispringer, wichtige Bausteine für eine erfolgreiche Karriere im Sport wie im Beruf. Dabei gelte es, zwangsläufig Rückschläge wegzustecken. So musste er einmal aufgrund eines Kreuzbandrisses eine ganze Saison aussetzen. Der Erfolg sei nicht einfach zu realisieren. „Wer etwas erreichen will, muss sein Leben einem Ziel unterordnen, im Spitzensport zudem auf private Hobbys verzichten“, stellte der Olympiateilnehmer von 2006 klar. Misserfolge seien hingegen kein Grund zum Aufgeben, sondern eine Chance, Ursachen zu hinterfragen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Auch nach der Profikarriere dient Georg Späth den Jugendlichen als Vorbild, denn der ehemalige Skispringer absolviert derzeit ein Masterstudium an der Hochschule Kempten und macht damit klar, wie wichtig Weiterbildung ist.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 21.06.2014
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