Hochwasserschutz: Startschuss für das Günztalprojekt

v. l.: Erster Bürgermeister Norbert Weiß, Projektleiter Jan Bielefeld (WWA Kempten), Peter Kaufmann (Leiter Fachbereich Wasserrecht im Landratsamt Günzburg): So viele Pläne werden zur Beteiligung der zahlreichen Fachstellen und der Bürger benötigt.
Nachdem vor Kurzem mit den ersten Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz im Mindeltal begonnen wurde, geht es nunmehr auch mit dem Günztalprojekt zum Hochwasserschutz voran.

Erster Bürgermeister Norbert Weiß (Deisenhausen) und der zuständige Projektleiter beim Wasserwirtschaftsamt Kempten, Jan Bielefeld, übergaben im Landratsamt Günzburg die Pläne zum innerörtlichen Hochwasserschutz für Deisenhausen. Das Wasserrechtsverfahren wird nun vom Landratsamt Günzburg eingeleitet. Demnächst erfolgt die Beteiligung der Bürger und Träger öffentlicher Belange.

Dies stellt den Startschuss für das interkommunale und landkreisübergreifende Hochwasserschutzprojekt Günz dar, denn der nun gestellte Antrag ist das erste Teilprojekt einer ganzen Reihe umfassender Schutzmaßnahmen entlang der Günz.

Im Landkreis Unterallgäu sollen in den nächsten Jahren fünf Hochwasserrückhaltebecken mit insgesamt ca. 8,0 Mio. m³ Rückhaltevolumen gebaut werden. Zwei Becken sind an östlicher und westlicher Günz, eines an der Schwelk geplant, einem Zufluss zur westlichen Günz.

Die Hochwasserspitze könnte dadurch auch im Landkreis Günzburg wesentlich verringert werden. Zusammen mit den nunmehr zur Genehmigung eingereichten örtlichen Schutzmaßnahmen soll Deisenhausen dann vor einem 100-jährlichen (inkl.15% Klimazuschlag) Hochwasser der Günz geschützt werden.

Landrat Hubert Hafner hatte sich im Vorfeld für die Hochwasser-Projekte an Mindel und Günz mit Nachdruck eingesetzt und freut sich, dass sowohl im Mindeltal als auch im Günztal der Hochwasserschutz in greifbare Nähe rückt.
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