Günzburg ist für den Schulanfang gerüstet Polizeifiguren und Plakaten begleiten Erstklässler – OB bittet Autofahrer um Rücksicht

Auch in diesem Jahr werden in Günzburg zahlreiche Erstklässler eingeschult. Zum Schutz der ABC-Schützen weisen Plakate und Polizisten im Umkreis der Grundschulen auf die Gefahrenpotentiale hin. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und Ordnungsamtsleiter Helmut Stammer haben die Holzpolizisten vor Ort in Augenschein genommen (Foto: Sabrina Schmidt /Stadt Günzburg)
Die Ferienzeit ist zu Ende, jetzt bestimmt wieder die Pausenglocke den Vormittag vieler Schülerinnen und Schüler. Für Verkehrsteilnehmer bedeutet das, jetzt wieder besonders vorsichtig und aufmerksam zu fahren. Denn Erstklässler müssen jetzt zum ersten Mal allein den Schulweg bewältigen. „Als Verkehrsteilnehmer sind sie noch unerfahren und daher beson-ders gefährdet“, betont Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Deshalb hat die Stadtverwaltung auch heuer rund um die Günzburger Grundschulen ein Dutzend lebensgroße Polizeifiguren sowie zahlreiche Plakate und Banner platziert, die die Verkehrsteilnehmer zur Vorsicht mah-nen.
„Kinder im Straßenverkehr sind unberechenbar. Sie können Gefahren meist nicht richtig ein-schätzen und entscheiden sich häufig im letzten Moment über die Straße zu laufen", warnt auch Ordnungsamtsleiter Helmut Stammer. „In Verbindung mit gestressten und unausge-schlafenen Autofahrern kommt es in vielen Fällen zu Unfällen.“ Bei Kindern, die unentschlossen am Straßenrand stehen und bei Fußwegen, die schlecht einsehbar sind, sei besondere Vorsicht geboten, betont Stammer.
Aus diesem Grund weisen pünktlich zum Schulbeginn wieder Plakate und Polizeifiguren auf besondere Gefahrenpunkte im Umkreis der Grundschulen in Wasserburg und Reisensburg so-wie der Grundschule Auf der Bleiche und der Grundschule Südost hin. Der Rathauschef begrüßt die Initiative des Ordnungsamtes ausdrücklich. Gerade zum Zeitpunkt der Einschulung sei es wichtig, auf die jüngsten Verkehrsteilnehmer hinzuweisen und zur besonderen Rücksichtnah-me aufzufordern, so der OB. „Seit vielen Jahren zeigen wir mit unseren Holzpolizisten Gefahrenstellen auf. Das System hat sich bewährt: Seit der Einführung dieser Wegmarken hatten wir keinen Schulwegunfall zu beklagen.“
Dazu trage auch das enorme Engagement der ehrenamtlichen Schulweghelferinnen und -helfern bei, die sowohl in der Kernstadt als auch in den Stadtteilen eine gute Begleitung der Schulkinder an unübersichtlichen Verkehrsstellen koordinieren, so der OB. „Die ABC-Schützen brauchen die besondere Unterstützung und Aufmerksamkeit der Bürgerschaft“, erklärt der Rathauschef. Er appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmer, langsam und besonnen zu fahren.
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