Gesundheitsregionplus und AOK Günzburg wollen Angebotslücke für Kinder mit Übergewicht schließen

Dass es im Landkreis Günzburg zu viele Kinder gibt, die übergewichtig sind, wurde durch den ersten kommunalen Gesundheitsbericht (Dezember 2015) für den Landkreis Günzburg bekannt. Dort wurde aufgedeckt, dass der Anteil der adipösen Kinder im Landkreis höher und der Anteil an normalgewichtigen Kindern geringer als in Bayern durchschnittlich ist.
Die Gesundheitsregionplus erarbeitet seitdem in Arbeitsgruppen Lösungsideen für die im Bericht aufgezeigten regionalen Gesundheits- und Versorgungsprobleme.

„Die Datenlage und Rückmeldungen von Eltern aus der Bevölkerung haben einen deutlichen Bedarf an Bewegungsangeboten für Kinder mit Übergewicht ans Licht gebracht“ erläutert Julia Zahren von der Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus.

Recherchen der Gesundheitsregionplus zu Folge gibt es im Landkreis Günzburg aber kaum ein Angebot, das sich speziell an Kinder wendet, die bereits Übergewicht haben. Gerade für Kinder, die Spaß an der Bewegung verloren haben - zum Beispiel weil sie schlechte Erfahrungen in anderen Sportkursen gemacht haben - wäre ein solches Angebot sehr wichtig.

Bereits im Kindes- und Jugendalter können Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder gar Herzbeschwerden in Folge von Bewegungsmangel und Übergewicht entstehen.

Wenn die Gesundheitsregionplus einen Bedarf entdeckt, werden in den Arbeitsgruppen Lösungen gesucht. Durch diese Kooperationen der Akteure der Gesundheitsregionplus werden Angebotslücken geschlossen.

Die AOK Günzburg ist einer dieser Kooperationspartner, der sich in den Arbeitgsruppen engagiert. Ottmar Pfanz-Sponagel, Leiter Gesundheitsförderung bei der AOK berichtet: „Die Gesundheitskasse macht sich seit vielen Jahren in Kindergärten und Schulen für mehr Bewegung und eine gesündere Ernährung stark. Gerne bringen wir unsere Expertise in die Gesundheitsregionplus ein.“

Seitdem der Landkreis Günzburg im vergangenen Jahr Gesundheitsregionplus wurde, finden regelemäßig Arbeitsgruppentreffen statt, um Probleme im Gesundheitsbereich zu erörtern und zu bearbeiten.
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