Espresso - Tipps & Infos vom Kaffee Experten

   
Bezzera

Kaffee gehört für einen Großteil der Menschen zum Tagesablauf dazu. Bereits am Morgen beginnt der Tag mit einer Tasse Kaffee und auch nach dem Essen ein Espresso ist bei vielen ein fester Bestandteil des Tages. Doch Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Echte Kenner legen Wert auf die perfekte Zubereitung, wie auch auf die gute Qualität des Kaffees an sich.

Espresso - das Traditionsgetränk aus Italien


Ursprünglich ist dieser Kaffee in Mailand zu Hause. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dieser zubereitet, allerdings zunächst nur an der Bar auf Bestellung. Erklärungen über die Wortherkunft gehen zum italienischen Wort esprimere zurück, was ausdrücken bedeutet. Frei übersetzt: Seine Meinung zum Ausdruck bringen, also den Kaffee explizit bestellen. Der Espresso ist weit verbreitet, deshalb kann es bei einem Urlaub in Spanien, Italien oder auch der Schweiz leicht zu einer Verwechslung kommen. Bei einem normal bestellten Kaffee wird oft der Espresso (Wiki) serviert. Aus diesem Grund ist es gut, sich über die Gegebenheiten im Urlaubsland zu informieren.


Die Besonderheit des Espresso


Doch was macht einen Espresso so besonders und unterscheidet ihn von anderen Kaffeearten?

Die Zubereitung dieser Kaffeeart erfordert:

• dunkel geröstete Bohne
• richtige Mahlung der Bohne
• passende Maschine
• die Espresso Tasse


Normalerweise wird für einen Espresso eine Arabica Bohne verwendet. Nach der Ernte im Erzeugerland und der Trocknung, wir die Kaffeebohne exportiert. Das Rösten findet erst im Ankunftsland statt, da so die Frische des Kaffees erhalten bleibt und auf die Vorlieben im jeweiligen Land Rücksicht genommen werden kann. Zum Beispiel wird in Amerika lieber hellerer Kaffee getrunken, wobei in Italien der Espresso bevorzugt wird, der eine dunkle Röstung verlangt.

Im Anschluss an die Röstung muss die Kaffeebohne gemahlen werden. Wer Kaffeepulver bereits zu Hause hat, sollte auf eine kühle Lagerung achten. Noch besser ist der Genuss, wenn die Bohnen ganz frisch gemahlen werden. Hier kommt bereits der nächste Punkt, der eine große Auswirkung auf den Kaffee hat. Durch das Mahlen kommen die Aromastoffe heraus.

• Wird zu fein gemahlen, kann daraus ein bitterer Espresso entstehen.
• Wird hingegen ein zu grobes Mahlwerk verwendet, wird der Kaffee fad, da sich die Aromastoffe nicht entfalten können.


Die passende Mahlung erkennt das geschulte Auge am lockeren Pulver. Vom Pulver sollten zwischen 6-9 Gramm verwendet werden pro Portion.

Wie läuft die Zubereitung ab?


In einem Großteil der Haushalte in Italien ist der kleine Espressozubereiter für den Ofen zu Hause. Hier wird das Kaffeepulver in den unteren Teil eingefüllt und der obere Teil darauf geschraubt, in dem sich Wasser befindet. Auf dem Ofen beginnt das Wasser zu kochen und es wird mit einem Druck von ca 1,5 bar durch das Pulver gedrückt. Wichtig ist de Kocher vom Herd zu nehmen, wenn alles Wasser verbraucht wurde. Der Espresso sollte sofort serviert werden.

Wer jedoch einen echten Espresso trinken möchte, der wird sich damit nicht zufriedengeben. Denn aufgrund des geringen Drucks entsteht keine Creme auf dem Espresso. Deshalb halten heute immer mehr Kaffeemaschinen Einzug in die Haushalte. Diese haben verschiedene Vorteile wie zum Beispiel:

• Die einfache Zubereitung
• Die gute Dosierung
• Der hohe Druck
• Der schnelle Espresso

Bereits im Jahre 1843 wurde in Frankreich die erste Espressomaschine gebaut. Im Jahr 1903 entstanden dann bei der Firma Bezzera die ersten Maschinen für den kommerziellen Gebrauch.

Was macht eine gute Espressomaschine aus?


Grundsätzlich sollte das Wasser auf ca 90 Grad erhitzt werden. Zudem muss der Druck stimmen. Dieser sollte ca bei 9 bar liegen. Nur so wird das Wasser optimal durch das Kaffeepulver gepresst und es entsteht weder ein zu fader noch ein zu bitterer Kaffee. Neben dem Druck spielt hier aber auch das Kaffeepulver an sich eine Rolle und der Druck des Siebes, in dem sich das Kaffeepulver befindet. Passt alles, ergibt sich ein wunderbarer Erspresso mit einer Cremehaube.

Unterschiede bei Espressomaschinen


Neben den grundsätzlichen Punkten, die oben genannt wurden, gibt es unterschiedliche Ausführungen auf dem Markt. Grob unterschieden wir zwischen Maschinen mit einem

• Handhebel
• Halbautomaten
• Vollautomaten
• Einkreismaschinen
• Zweikreismaschinen


Normalerweise finden sich Halb- oder Vollautomaten in den Haushalten. Bei einer Maschine mit Handhebel wird manuell der Druck erzeugt, mit dem das Wasser durch das Pulver gedrückt wird. So ist es möglich, den individuellen Espresso zu erzeugen. Bei Kaffeehalbautomaten wird dies von der Maschine übernommen. Espressoliebhaber bevorzugen diese Form der Maschine, da hier das Pulver getampert werden kann und so nach dem eigenen Geschmack der Espresso hergestellt wird. Vollautomaten übernehmen hingegen den kompletten Vorgang selbständig. Hier kann wenig eigener Kniff mit eingebracht werden.

Die Maschine besteht aus


• Siebträger
• Druckpumpe
• Kessel
• Brühgruppenkopf
• Tank für Wasser

Wichtig ist auf die Hochwertigkeit der Teile zu achten. Bei hochwertigen Maschinen sind diese Teile, auf die es ankommt, wie zum Beispiel der Tank, der Brühgruppenkopf oder auch der Siebträger aus Messing.

Maschinen im Handel


Wer sich nach Kaffeeautomaten umsieht, wird immer wieder auf die Marken QuickMill und Bezzera stoßen. QuickMill wurde bereits im Jahre 1945 gegründet. In diesem Zusammenhang ist besonders der Durchlauferhitzer zu erwähnen, der bei QuickMill haltbar gemacht wurde und später in fast allen Modellen verbaut, wird. Die Firma legt Wert auf Handarbeit, was die Espressomaschinen äußerst wertvoll macht. Unterschiedliche Modelle werden von der Firma aus Senago hergestellt. Welche Modelle dies im Einzelnen sind, wird auf der Webseite aufgezeigt http://www.kaffee24.de/quickmill.

Luigi Bezzera gilt als einer der Erfinder der Espressomaschinen. 1906 wurde diese Maschine zur Messe ausgestellt. Im Laufe der Zeit sind die Maschinen immer weiter entwickelt worden und finden sowohl in privaten Haushalten wie auch im professionellen Betrieb ihren Einsatz. Einen Überblick über die aktuellen Geräte gibt es hier http://www.kaffee24.de/bezzera.

Fazit: Das Lieblingsgetränk der Italiener findet auch in anderen Ländern ihre Anhänger. Von der Kaffeebohne bis zum fertigen Espresso mit Cremehaube sind verschiedene Schritte nötig, die gut abgestimmt werden wollen. Für den perfekten Espresso sind unterschiedliche Faktoren zuständig, deshalb sollte Sorgfalt bei der Wahl der Bohne
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