DeutschlandBayernGünzburgRatgeberDeutsch für den Alltag, die Schule, eine Zukunft in Deutschland? Ehrenamtliche für Deutschkurse für die Asylbewerberunterkunft in Leipheim gesucht
Deutsch für den Alltag, die Schule, eine Zukunft in Deutschland? Ehrenamtliche für Deutschkurse für die Asylbewerberunterkunft in Leipheim gesucht
Afghanische Teilnehmer des Deutschkurses mit Kursleiter Axel Breckwoldt
Gemeinsam initiiert von der Sigrun Grüninger von der Asylberatung des Diakonischen Werks und Meinrad Gackowski, Beauftragter für Familie, Demographie und Integration werden seit 2007 regelmäßig niederschwellige Deutschkurse für Asylbewerber in Leipheim durchgeführt. Nach der Sommerpause soll wieder Deutschkurse einmal wöchentlich für Asylbewerberinnen und Asylbewerber wieder angeboten werden. Ziel ist es, den Teilnehmern Grundkenntnisse zu vermitteln, damit sie sich besser in ihrem derzeitigen Alltag zurecht finden können.
Seit Anfang August wird von der Diakonie Neu-Ulm ein Intensivdeutschkurs für Bewohner der Asylunterkunft in Leipheim in Kooperation mit der Asylberatung und dem Mehrgenerationehaus Leipheim angeboten.
An vier Vormittagen pro Woche kommen die Teilnehmerinnen Und Teilnehmer in die Räume des Mehrgenerationenhauses in der Hermann- Köhl-Straße in Leipheim um Deutsch zu lernen. In 5 Wochen sollen den Teilnehmern grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache vermittelt werden. Die Teilnehmer kommen aus Afghanistan, Iran, Irak und Nigeria. So groß die Zahl der Herkunftsländer, so unterschiedlich sind auch die Niveaus der Schüler. Das Erlernen des europäischen Alphabets steht ebenso im Unterrichtsplan wie das Deklinieren und Konjugieren bei entsprechenden Vorkenntnissen.
Den größten Teil der Klasse stellt eine afghanische Familie. Vater, Mutter, zwei Söhne und drei Töchter. Sie sind seit ein paar Monaten in Deutschland. Da die Schulpflicht auch für Kinder von Asylbewerbern gilt, haben die afghanischen Kinder auch schon ein paar Monate die Schulbank „gedrückt“. Ohne Vorkenntnisse der deutschen Sprache sind sie gleich ins kalte Wasser geworfen worden. Angesichts der Umstände waren auch die mäßigen Ergebnisse bedeutungslos. Die Kinder hatten auch nicht die Möglichkeit einen Deutsch-Förderunterricht zu besuchen und konnten natürlich in so kurzer Zeit nicht ein Sprachniveau erreichen, das ihnen eine produktive Teilnahme am Unterricht ermöglicht hätte.
Nazanin und Aresu, die Zwillingsschwestern, sind besonders motiviert. Sie waren die Triebfedern, die diesen Kurs erst ins Rollen gebracht haben. Während der kurzen Zeit in der Schule haben sie sich schon viele Grundlagen erarbeitet und man kann ihnen beim Wissenszuwachs regelrecht zusehen. Dennoch sind 5 Wochen eine kurze Zeit und eine entscheidende Frage wird sein, ob nach Abschluss des Kurses ein weiterer Förderunterricht in Deutsch, parallel zum Regelunterricht, organisiert werden kann.
Axel Breckwoldt, der Sprachkursleiter studiert an der Universität Augsburg Lehramt Hauptschule mit den Unterrichtsfächern Kunst, Deutsch und Englisch und engagiert sich in seinen Semesterferien indem er diesen Kurs auf ehrenamtlicher Basis durchführt.
Weitere Informationen bei Meinrad Gackowski Beauftragter für Familie, Demographie und Integration
An der Kapuzinermauer 1 89312 Günzburg fon (08221)95-711 fax (08221)95-440 e-mail: familienbeauftragter@landkreis-guenzburg.de
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Freitag 9.00 - 17.00 Uhr
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In der elektronischen Form des Abfuhrkalenders auf der Homepage des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes...
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