Änderungen beim Kurzzeitkennzeichen ab April

Ab dem 1. April 2015 treten für das Kurzzeitkennzeichen (Kennzeichen für Probe- und Überführungsfahrten) neue Regelungen in Kraft.

Bei der Beantragung eines Kurzzeitkennzeichens müssen nun Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung I) und Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung II) im Original oder in Kopie vorgelegt werden.

Zudem benötigt die Zulassungsbehörde wie bisher den gültigen Personalausweis oder Reisepass des Fahrzeughalters im Original und eine gültige eVB (Elektronische Versicherungsbestätigung) für Kurzzeitkennzeichen.
Im neuen Fahrzeugschein für Kurzzeitkennzeichen werden die Halter- und Fahrzeugdaten vollständig durch die Zulassungsbehörde eingetragen und für das Fahrzeug muss eine gültige Hauptuntersuchung (und ggf. Sicherheitsprüfung) nachgewiesen werden.

Sollte das Fahrzeug keine gültige Hauptuntersuchung haben, kann ein Kurzzeitkennzeichen nur mit dem Vermerk beantragt werden, dass ausschließlich Fahrten zur nächstgelegenen Untersuchungsstelle innerhalb des Zulassungsbezirks durchgeführt werden dürfen. Bei bestandener Hauptuntersuchung ist eine Weiterfahrt möglich.

Der Antrag auf Zuteilung eines Kurzzeitkennzeichens kann nunmehr bei jeder Zulassungsbehörde gestellt werden.

Das Kurzzeitkennzeichen gilt weiterhin für maximal 5 Tage, unverändert bleibt auch die Gebühr für die Zuteilung eines Kurzzeitkennzeichens in Höhe von 13,10 Euro.

Für detaillierte Informationen zum neuen Kurzzeitkennzeichen steht Ihnen gerne das LandkreisBürgerBüro unter der Rufnummer 08221/95-999 oder der Internetauftritt unterwww.landkreis-guenzburg.deRubrik „Auto und Verkehr – Aktuelle Änderungen im Kfz-Zulassungsrecht“ zur Verfügung.
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