1000 Tonnen Verpackungsmüll aus Plastik im Landkreis Günzburg

1000 Tonnen Verpackungsmüll aus Plastik wurden allein im Jahr 2014 an den Wertstoffhöfen im Landkreis Günzburg abgegeben (Foto: Kreisabfallwirtschaftsbetrieb)
Plastikverpackungen gehören zum täglichen Leben. Sie haben eine nützliche und notwendige Funktion, doch für die Umwelt auch eine Schattenseite. Allein im Jahr 2014 wurden im Landkreis Günzburg 1000 Tonnen Verpackungsmüll aus Plastik z.B. Folien, Flaschen, Joghurtbecher und sonstige Verkaufsverpackungen aus Plastik an den Wertstoffhöfen abgegeben.

Einer Umfrage zufolge stehen verpackungsfreie Lebensmittel bei den Verbrauchern hoch im Kurs. Demnach wären 82 Prozent der deutschen Verbraucher bereit, Lebensmittel ohne Verpackung einzukaufen. Ihr Hauptmotiv: der Umweltschutz.

An zweiter Stelle folgt das Argument, genau die Menge kaufen zu können, die man benötigt und an dritter Stelle folgt das Argument nicht durch, Mogelpackungen getäuscht zu werden. Die verpackungsfreie Variante wird aber nicht bei allen Lebensmitteln bevorzugt. Obst und Gemüse würden 71 Prozent immer in loser Form kaufen. Bei Backwaren und Brot seien es 62 Prozent. Skepsis bestehe bei Milchprodukten und flüssigen Lebensmitteln wie Essig, Öl und Säften. Nur 15 beziehungsweise 14 Prozent möchten diese Lebensmittel immer selbst abfüllen. Die Umfrage wurde von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC durchgeführt. Befragt wurden 1000 Bundesbürger.
Fünf einfache Punkte helfen Verpackungsmüll zu vermeiden und dadurch die Auswirkungen von Plastik auf die Umwelt gering zu halten?

1. Einkaufstaschen, Korb oder Rucksack mitnehmen
Wer bei jedem Einkauf eine neue Tüte kauft, verschwendet nicht nur unnötig Geld, sondern verursacht auch unnötig Abfall.

2. Lieber ohne Drumherum
Produkte die nicht aufwändig verpackt sind bevorzugen, oft gibt es weniger verpackte Alternativen.

3. Keine Einwegplastikflaschen kaufen
So erspart man der Umwelt eine enorme Menge Verpackungsmüll. Viele Getränke und Milchprodukte sind in Mehrwegverpackungen erhältlich. Eine Mineralwasser Mehrwegflasche kann im Durchschnitt 50mal wiederbefüllt werden.

4. Nachfüllen statt neu kaufen
Zu Nachfüllverpackungen greifen. Viele Reinigungs- und Hygieneartikel werden als Nachfüllvariante im Handel angeboten. Diese Nachfüllpackungen verursachen weniger Abfall, da beispielsweise auf Pumpspender verzichtet wird.

5. Saisonal und Regionale
Produkte die gerade Saison haben und aus der Region stammen, können oft unverpackt gekauft werden.

Ein bisschen Umdenken kann einiges bewirken. Machen Sie mit denn: Abfälle vermeiden schont Ressourcen und schützt Umwelt, Mensch und Tier.
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1 Kommentar
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 26.03.2015 | 16:15  
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