Radtour nach Nördlingen

der "Nördlinger Daniel"

...kürzlich unternahm ich eine Radtour nach Nördlingen. Dabei wählte ich den Weg über Offingen, Gundremmingen, Weisingen, Dillingen, Finningen, dort dann den Ries-Donau Radweg in Richtung Amerdingen und weiter über Aufhausen nach Christgarten. Dabei führt die Strecke nach Finningen lange durch den Wald und man kommt an den "drei Steinen" vorbei, das sind alte Grenzsteine
( http://www.zoltingen.de/steine.htm )
Bei Ederheim kommt man dann ins Ries und es ist die meiste Strecke bis zum Ziel Nördlingen geschafft, das sind ca. 65 km. Das Städtchen Nördlingen mit seinem mittelalterlichen Flair, hat neben seinen alten aber liebevoll gepflegten Häusern auch noch eine intakte rund um die Stadt verlaufende und begehbare Stadtmauer und einige befahrbare Stadttore. Wenn man ins "Ries" kommt (das Ries ist durch einen Meteoriten- Einschlag vor ca. 15 Millionen Jahren entstanden), sieht man schon von weitem den 89,9 Meter hohen Kirchturm, den "Nördlinger Daniel", den Turm der Georgskirche, der das Stadtbild prägt. (man kann auch bei Wikipedia unter St.-Georgs-Kirche (Nördlingen) nach schauen). Wenn man Zeit und Lust hat, kann man die 350 Stufen bis zur Türmerstube hoch steigen und kann auf die fast kreisrunde Altstadt mit den teilweise noch engen Gassen, auf die Tore und auf die Stadtmauer herunter sehen. Dort oben wohnt seit jeher der Türmer, der über die Stadt wacht. Zwischen zehn und zwölf Uhr Nachts ruft er traditionsgemäß noch heute halb stündlich sein "So Gsell so", mit diesem Ruf sollte die Verbindung zu den Wächtern an den Stadttoren aufrecht erhalten und kontrolliert werden.
( siehe Link: http://www.noerdlingen.de/ISY/index.php?get=78 )
Schade dass ich viel zu wenig Zeit hatte, musste ja noch zurück radeln, den man könnte sich in Nördlingen noch tagelang aufhalten um all die Sehenswürdigkeiten an zu schauen. Zur Zeit läuft gerade die "Nördlinger Mess", diese im nordschwäbischem Bereich schon traditionelle Ausstellung lockt stets viele Gäste und Besucher auf die "Kaiserwiese". Neben der Ausstellung gibt es aber gleichzeitig ein großes Volksfest mit Fahrgeschäften und vielen Buden und Ständen und hat einen hohen Bekanntheitsgrad in der ganzen Umgebung. Und wenn man schon mal in Nördlingen ist muss man unbedingt auch die "Messwürste" probieren, diese Bratwürste sind genauso bekannt wie die Messe selbst. Aber Bilder sagen immer mehr als Worte, sie sind von der Fahrt, von der Stadt, von der "Mess" und von der Rückfahrt.

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2 Kommentare zum Beitrag
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Julia Fink aus Aichach am 17.06.2009 um 12:05 Uhr  
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Helmut Nimsgern aus Günzburg am 24.06.2009 um 14:10 Uhr  
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