Neuwahlen im Kreisverband der KPV Günzburg

Stefan Baisch und Sandra Dietrich-Kast unterstützen als Stellvertreter den wieder gewählten Günzburger KPV-Kreisvorsitzenden Matthias Kiermasz (von links).
Kammeltals erster Bürgermeister Matthias Kiermasz geht in seine dritte Amtszeit als Kreisvorsitzender der in der „KPV“ zusammengeschlossenen Günzburger CSU-Kommunalpolitiker. Bei den Neuwahlen gab es lediglich einen Wechsel bei den Stellvertretern. Rettenbachs erste Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast kommt auf Wunsch des ehemaligen Balzhauser Rathauschefs Gerhard Glogger an seine Stelle. Stadtrat Stefan Baisch aus der Großen Kreisstadt Günzburg führt seine Position als Stellvertreter von Kiermasz weiterhin aus.

Matthias Kiermasz berichtete von einer Fülle an Terminen die auf Kommunalpolitiker zukommen. Zu den Bürgermeisterdienstbesprechungen, Fraktionssitzungen in der Gemeinde und im Kreis kämen für ihn Ausschusssitzungen auf Bezirks- und Landesebene. In den vergangenen zwei Jahren galt es die Kommunalwahlen vorzubereiten und erfolgreich zu gestalten. Dafür galt sein Dank insbesondere Christoph Schwarz für seine logistische Unterstützung als „Wahlkampfmanager“. Das geänderte Auszählverfahren führte zwar bei der CSU zum Verlust eines Mandates beim Kreistag, trotzdem konnte die absolute Mehrheit gehalten werden.

Wichtig seien die Kontakte zu den Abgeordneten im Land, Bund und Europa. Gab es doch Themen wie die Verbesserung des kommunalen Finanzausgleichs, die Fortschreibung der Krankenhausfinanzierung, der Fachkräftemangel in den Pflegeberufen, die Bewältigung der steigenden Flüchtlingsströme mit der Problematik der Unterbringung unbegleitender Jugendlichen, die Ganztagsbetreuung in Kindergärten und Schulen zu besprechen und zu regeln. Um die Hausärzteversorgung im ländlichen Raum sicher zu stellen wurde enger Kontakt und Austausch mit dem gesundheitspolitischen Arbeitskreis (GPA) gepflegt.

In der Aussprache kamen insbesondere die anstehenden Günzburger Probleme wie die Zukunft des defizitären Hallenbades in Leipheim sowie die Schließung der Pyrolyse in Burgau auf den Tisch. Auch kam der Wunsch auf, dass das „staatliche Landratsamt“ auch das erforderliche Personal zur Erfüllung dieser staatlichen Aufgaben zugewiesen bekommt.
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