Neue Forsa-Umfrage – Freie Wähler bei zehn Prozent

Hubert Aiwanger MdL -Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Bayerischen Landtag

Würde jetzt in Bayern gewählt, bekämen die Freien Wähler zehn Prozent. Das ist das Ergebnis der neuesten repräsentativen Wahlumfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Zeitschrift „Stern“. Damit würden die Freien Wähler ihr gutes Wahlergebnis von 2008 behaupten und nach nur zwei Jahren im Bayerischen Landtag wieder ein ebenso gutes Resultat erzielen.

Der Vorsitzende der Freien Wähler Hubert Aiwanger dazu:

„Die Karussellfahrt bei den Umfragen macht es schwierig, die Stimmung anhand von Umfrageergebnissen zu beurteilen. Deshalb beurteile ich die Lage nach meiner Wahrnehmung, so wie ich sie tagtäglich draußen im ganzen Land erfahre: Wir haben Rückhalt in der Bevölkerung, weil die Menschen sehen, dass wir eine ehrliche Arbeit machen und uns im Rahmen unserer Möglichkeiten für eine vernünftige, bürgernahe Politik einsetzen. Die Menschen wollen keine Ideologien und auch keine absoluten Mehrheiten mehr. Ich bin überzeugt davon, dass die Freien Wähler bei der nächsten Landtagswahl stärker sein werden, als bei der letzten.“

In den letzten beiden Wahlumfragen von Dezember und Januar wurde den Freien Wählern im Vergleich dazu sechs und vier Prozent Zustimmung bescheinigt. Angesichts der gravierend unterschiedlichen Ergebnisse mahnte der Politik­wissenschaftler und stellvertreten de Vorsitzende der Freien Wähler, Prof. Dr. Michael Piazolo, zu einem besonders sorgsamen Umgang mit Wahlumfragen:

„Angesichts der unterschiedlichen Ergebnisse der verschiedenen Umfragen muss man diese kritisch hinterfragen. Umfragen geben nur aktuelle Stimmungen wieder, durch die entsprechende Berichterstattung wird die Bedeutung aber in ihrer Wirkung vervielfacht und entwickelt eine Eigendynamik. Deshalb sollte die Berichterstattung sorgfältiger in der Analyse sein, zumal dadurch teilweise das Schicksal ganzer Parteien in Frage gestellt wird.“

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