Landrat überreicht die Einbürgerungsurkunden an „Neudeutsche“

Landrat Hubert Hafner und Integrationsbeauftragter Meinrad Gackowski mit allen Neubürgerinnen und Neubürgern
Günzburg: Landratsamt | Am Donnerstag wurde im Sitzungssaal des Landratsamtes Günzburg die Einbürgerung von 18 Neubürgerinnen und Neubürgern im Rahmen einer Einbürgerungsfeier festlich begangen. Landrat Hubert Hafner überreichte den neun Frauen und neun Männern die Einbürgerungsurkunde, mit der sie die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben.
Sie stammen ursprünglich aus der Türkei, Kroatien, Tunesien, Polen, Malta, Rumänien, Mazedonien, Syrien, Algerien, Ukraine und dem Libanon.

Der Landrat ermunterte sie, aktive deutsche Staatsbürger zu werden. Staatsbürger, die in unserer demokratischen Gesellschaft den Staat auf allen Ebenen annehmen und mitgestalten. „Engagieren Sie sich im gesellschaftlichen und politischen Leben - ehrenamtlich oder hauptamtlich!“ so der Wunsch Hafners.

Seit sieben Jahren erfolgt nun die Einbürgerung im Landkreis Günzburg im Rahmen einer Feierstunde, um die Bedeutung des Themas Integration zu unterstreichen und um die neu Eingebürgerten ganz herzlich willkommen zu heißen und zu beglückwünschen. „Es ist wichtig“, so Meinrad Gackowski, Integrationsbeauftragter des Landkreises, „der Integration einen hohen Stellenwert zu geben und dafür zu werben, aktive deutsche Staatsbürger zu werden.“

Für die Einbürgerung entscheiden sich im Landkreis Günzburg jährlich gut 100 Personen.

Alle Bewerberinnen und Bewerber haben ein aufwändiges Verfahren durchlaufen, wie Andrea Schneider, Leiterin der Staatlichen Ausländerbehörde am Landratsamt Günzburg sagte. Sie alle mussten nachweisen, dass die Voraussetzungen (Aufenthaltsdauer, ausreichende Deutschkenntnisse, gesichertes Einkommen, keine erheblichen Vorstrafen) erfüllt sind. Die Mehrzahl der Neubürgerinnen und Neubürger musste auch die Entlassung aus ihrer bisherigen Staatsangehörigkeit erwirken.

Nach dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne fand ein Stehempfang statt. Hierfür hatte die Hauswirtschaftschule des Förderungswerkes St. Nikolaus aus Dürrlauingen kulinarische Köstlichkeiten zubereitet. Der Abend klang mit vielen unterhaltsamen Gesprächen und interessanten Geschichten über die unterschiedlichen eigenen Erfahrungen und Erlebnissen der neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus. Dabei entstanden persönliche Kontakte mit Landrat Hubert Hafner und dem Integrationsbeauftragten Meinrad Gackowski. So konnte beispielweise Eugenia Mitteneder, über ihre Erfahrungen als „Neudeutsche“ und ihren Weg von der Ukraine nach Deutschland und Europa berichten.
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