Kommunalpolitischer Dialog in Burgau

Am Montag, den 16.03.2015 fand auf Einladung der Stadt Burgau ein kommunalpolitischer Dialog zwischen dem Vorstand der IHK-Regionalversammlung Günzburg und der Stadt Burgau im Rathaus der Stadt Burgau statt. Bürgermeister Konrad Barm und Regionalgeschäftsführer Oliver Stipar konnten den Vorsitzenden der Regionalversammlung, Herrn Hermann Hutter, sowie die Vorstandsmitglieder Josef Brandner, Jürgen Flemisch, Roland Kober und Johanna Meisner begrüßen.

In einem gut zweistündigen Gespräch konnte eine Vielzahl von Themen besprochen werden, die sowohl für die Mitglieder der IHK, als auch für die Stadt Burgau von beiderseitigem Interesse sind und die Auswirkungen auf beide Gesprächspartner haben.

Besonders hervorzuheben sind die künftigen Entwicklungen im Verkehrsinfrastrukturbereich, insbesondere das Vorankommen von Umgehungsstraßen und die Entwicklung der Bahnverbindung München – Stuttgart.

Einen großen Raum nahmen auch die negativen Auswirkungen des Outletcenters in Scheppach auf den Einzelhandel in den Kommunen im Landkreis Günzburg ein.

Die Aushebelung der landesplanerischen Vorgaben durch eine großzügige Auslegung des Baugesetzbuches mit Duldung des Innenministeriums wurde deutlich bemängelt, da hierdurch mittel- und langfristig gesunde Einzelhandelsstrukturen geschädigt werden, die in der Folge zu Lasten der Kunden im Landkreis gehen.

Von Bedeutung für beide Partner ist die positive Entwicklung der Breitband-Internetversorgung. Bürgermeister Konrad Barm konnte hierzu berichten, dass mit einer ausreichenden Versorgung des gesamten Stadtgebietes noch in diesem Jahr begonnen wird. Derzeit laufen die Auswertungen des bereits abgeschlossenen Ausschreibungsverfahrens.

Weitere Gesprächsthemen waren die Stärkung der Schulen z. B. durch Schulpartnerschaften und Duale Ausbildung; die künftige Versorgung mit ausreichender und bezahlbarer Energie für Bürger und Unternehmen; die Entwicklung von Gewerbe- und Wohnbauflächen und natürlich das Vorankommen des Hochwasserschutzes. Einigkeit bestand hierbei auch, dass der Schutz von Leben und Sachwerten, insbesondere Arbeitsplätzen hohe Priorität haben müssen.
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