Justizminister Bausback und Innen- und Bauminister Herrmann setzen ersten Spatenstich für das Strafjustizzentrum München - "Meilenstein in der Geschichte der bayerischen Justiz!"

Innenminister Joachim Hermann

Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback setzt heute gemeinsam mit Innen- und Bauminister Joachim Herrmann den ersten Spatenstich für das neue Münchner Strafjustizzentrum am Leonrodplatz. Die beiden Minister sind sich einig: "Wir haben es hier mit einem Bauvorhaben der Superlative zu tun. Der Spatenstich ist ein Meilenstein in der Geschichte der bayerischen Justiz!"

In seiner Festrede betont Bausback: "Endlich kann die mit Abstand größte Baumaßnahme in der Geschichte der bayerischen Justiz beginnen! Ich bin überzeugt: Das Großprojekt steht für eine gute Zukunft der Münchner Justiz und der Justiz in ganz Bayern!" Neben vielem anderen müsse ein Gerichtsgebäude vor allem eines leisten: "Es muss bei den Bürgerinnen und Bürgern Vertrauen in die Justiz erwecken. Vertrauen in eine effektive und transparente Rechtspflege und gleichzeitig das Vertrauen, dass die Justiz die Sicherheit aller Verfahrensbeteiligter und Besucher in den Gerichtssälen gewährleistet. Ich bin sicher: Auch das künftige Münchner Strafjustizzentrum wird in diesem Sinne unsere Justiz hervorragend repräsentieren! Ich wünsche dem Projekt einen guten Verlauf - auf dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre ausgezeichnete Arbeit im Dienste der Rechtspflege bald im neuen Strafjustizzentrum an modernen und funktionalen Arbeitsplätzen fortführen können", so Bayerns Justizminister.

Innen- und Bauminister Herrmann ergänzt: "Wir realisieren den besten Entwurf des Architektenwettbewerbs von 2013. Das Gebäude ist nicht nur aus städtebaulicher Sicht eine Aufwertung für den Leonrodplatz. Auch bautechnisch gesehen ist es sehr anspruchsvoll: Wir werden sicherheitstechnisch auf dem neuesten Stand sein, es wird zudem in passivhausähnlicher Bauweise errichtet und hat damit einen hohen energetischen Standard. Außerdem wird es barrierefrei ausgebaut. Die Bayerische Bauverwaltung schafft beste Voraussetzungen für einen modernen Arbeitsplatz."

Für rund 295 Millionen Euro entsteht nach dem Entwurf des Architektenbüros "Plan2" Frick Krüger Nusser am Leonrodplatz in München das neue Strafjustizzentrum. Auf einer Nutzfläche von etwa 39.000 Quadratmetern soll ab dem Jahr 2021 die gesamte Münchener Strafjustiz mit rund 1.300 Beschäftigten bei sieben Gerichten und Justizbehörden in einem Gebäude Platz finden. Das neue Strafjustizzentrum wird barrierefrei sein und sämtliche Anforderungen an die Sicherheit in Justizgebäuden erfüllen. Das Herzstück bildet der öffentliche Sitzungssaalbereich mit seinen 54 Sitzungssälen samt moderner Infrastruktur. Hier wird mit einer Fläche von rund 300 Quadratmetern u.a. auch einer der größten Sitzungssäle Deutschlands entstehen. Zum Sitzungssaalbereich gehören darüber hinaus unter anderem ansprechend und zweckmäßig gestaltete Wartebereiche und Zeugenbetreuungszimmer.
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