JU-Ortsverband Günzburg setzt sich für Wasserspielplatz und Kneippanlage ein

Hier soll nach dem Willen der Jungen Union Günzburg der Wasserspielplatz entstehen.
 
JU-Ortsvorsitzende Verena Ermer

In einem gemeinsamen Antrag mit der CSU-Stadtratsfraktion fordert die Junge Union Günzburg eine generationenübergreifende

Naherholungsanlage „Wasserspielplatz mit Kneippanlage“ in der Günzaue.

Die Faszination des Lebenselixiers „Wasser“ soll bei diesem generationenübergreifenden Naherholungsprojekt die Grenze zwischen Jung und Alt fließend erscheinen lassen und dieses kostbare Element erlebbar machen, fasst die JU-Ortsvorsitzende Verena Ermer die Idee zusammen.
„Als weitere Bereicherung für unsere kinder- und familienfreundliche Stadt soll durch die Integration von Wasserspielgeräten und einer Kneippanlage in den bereits bestehenden Günz-Kanal unter geringem Aufwand, möglichst naturnaher Gestaltung und Beibehaltung der topographischen Gegebenheiten die idyllische Günzaue zu einem Ort der Begegnung und Kommunikation aufgewertet werden, an welchem sich Kinder, Erwachsene und Senioren gleichermaßen wohlfühlen“, so Vorstandsmitglied Judith Konrad.

Realisiert werden soll dieser Vorschlag nach Vorstellung der Jungen Union am Standort „Günzaue“, dem ehemaligen „SBI“-Areal an der Ecke Ichenhauser Straße/Schöblstraße, wie Stefan Baisch, stellvertretender JU-Vorsitzender und CSU-Stadtrat erklärt.
„Die Altstadtnähe (ideale Verbindung zwischen Weststadt und Zentrum), die angrenzende Grundschule „Auf der Bleiche“, die Parkanlage „Hagenweide“ mit Kindertagesstätte sowie der südöstlich angrenzende „Klingelpark“ sind weitere Gesichtspunkte, die für die Wahl dieses Standortes sprechen“, so Baisch weiter.
Ein naturnah gestalteter Wasserlauf sowie ein Spielplatz sind zudem bereits vorhanden, Parkmöglichkeiten gegeben, darüber hinaus Bänke zur Ablage von Kleidungsstücken sowie ausreichend Grünfläche zum Ausruhen.
Zusätzlich besteht genügend Raum, um die Anlage später um einen sog. Barfuß-Parcour zu erweitern.

Der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, Dr. Thomas Ermer und Stadtratsreferentin für Jugend Margit Werdich-Munk freuen sich über diese Anregung der Jungen Union und sagen die volle Unterstützung der CSU-Stadtratsfraktion zu.

„Der Wasserspielplatz soll durch Installation einfacher Spielgeräte wie Mühlrad, Stauscheibe und Wasserpumpe so naturnah wie möglich in die seichten Flächen des Bachlaufes integriert und die Kanalführung somit erhalten werden“, erläutert Philipp Rauner, der stellv. JU-Ortsvorsitzende, die mögliche Umsetzung.
Hierbei spielen für die Junge Union durchaus auch pädagogische Aspekte bezüglich der Thematik „Freilandlabor Natur“ eine Rolle: In unseren Bächen wimmelt es nur so von Tieren und Pflanzen; die Entdeckungstouren sorgen für Spaß, sinnvolle Freizeitbeschäftigung und bieten zudem Anreiz zum „Forschen“, wodurch die natürliche Neugier, Phantasie und Entdeckerfreude von Kindern gefördert wird und sie im Sinne der Umweltbildung spielerisch das Element „Wasser“ als lebensnotwendiges und zu schützendes Element begreifen lernen, das unverzichtbar für Mensch und Natur ist.

Die Kneippanlage soll ebenfalls im natürlichen Bachbett angelegt werden.
Vorteil im Gegensatz zum Kneippbecken wäre, so ist Dritte Bürgermeisterin Dr. Ruth Niemetz überzeugt, das vorhandene Fließgewässer, welches nahezu selbstreinigend ist und folglich kein sog. „Umkippen“ befürchtet werden muss, da kaum Anreicherung von Algen und Schmutz erfolgt.
Aus- und Eintrittsstufen, ein Handlauf im Bachbett und der Treppe, für den Boden aufgerauter Beton, der rutschhemmend wirkt sowie Benutzerhinweisschilder wären anzubringen.
Verena Ermer weißt abschließend auf die gesundheitlichen Überlegungen hin: „Durch Kneippen wird der Kreislauf angeregt und die arterielle Durchblutung gefördert; der Kältereiz lässt die oberflächlichen Blutgefäße kontrahieren und fördert gemeinsam mit der Muskelbewegung den venösen Blutstrom.“
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