JU fordert beitragsfreies erstes Kindergartenjahr

CSU-Landtagsabgeordneter Alfred Sauter, JU-Kreisvorsitzende und Jugendreferentin des Günzburger Stadtrats Margit Munk (CSU), JU-Bezirksvorsitzender Dr. Hans Reichhart, Marktgemeinderat

Der Kreisverband der Jungen Union Günzburg fordert das bayerische Kabinett zur Korrektur der aktuellen Kabinettsbeschlüsse auf. Die am vergangenen Wochenende beschlossene schrittweise Einführung eines beitragsfreien dritten Kindergartenjahres wird von der Jungen Union zwar ausdrücklich begrüßt. Allerdings setze die Regierung hier am falschen Hebel an, so die Kreisvorsitzende Margit Munk. „Wir halten es für wesentlich sinnvoller das erste Kindergartenjahr zu fördern“, so die Meinung der Nachwuchspolitikerin. Während von den fünfjährigen Kindern bereits ca. 95 Prozent den Kindergarten besuchen, bestehe bei den Dreijährigen nur eine Abdeckung von ca. 75 Prozent. Dieses fehlende Viertel betreffe vor allem Familien mit Migrationshintergrund. Soziale Benachteiligungen könnten also viel früher abgefangen werden. „Im Kindergarten wird die soziale und sprachliche Kompetenz zusätzlich zu der Erziehungsarbeit der Eltern gefördert“, schließt sich auch der Bezirksvorsitzende der Jungen Union Schwaben Dr. Hans Reichhart der Position des Kreisverbandes an. Dies müsse so früh als möglich geschehen.
Nachdem die Junge Union im Kreisverband Günzburg das freie Kindergartenjahr bereits seit mehreren Jahren immer wieder fordert und hier auch schon mehrmals im Gespräch mit den Politikern vor Ort war, sind die Nachwuchspolitiker froh, dass das Kabinett dieses wichtige Thema jetzt endlich aufgreift. Auch Alfred Sauter, Landtagsabgeordneter und CSU-Kreisvorsitzender, hat sich für das freie Kindergartenjahr innerhalb der CSU-Landtagsfraktion stark gemacht. „Wir sind auf dem richtigen Weg und gehen so einen weiteren Schritt in ein familienfreundliches Bayern, in dem auch Integration gelebt wird“, so Alfred Sauter.

Zudem setzt sich die Junge Union für eine Umgestaltung der Zuständigkeit unter dem Dach des Kultusministeriums ein. Bisher ist für die Kinderbetreuung traditionell das Familienministerium zuständig. Da sich aber mittlerweile der Bildungsauftrag in den entsprechenden Einrichtungen verstärkt hat, bedürfe es einer Bündelung der Kompetenzen. „So kann eine abgestimmte Bildungspolitik aus einem Guss entstehen“, erklärt die Junge Union.

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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 07.12.2011 um 19:16 Uhr  
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