Horst Seehofer:“ Wenn Alfred Sauter mich bittet, dann kommt man der Bitte nach“ Ausnahmezustand in Bibertal-Ettlishofen-Ministerpräsident kam zum Jubiläum

Ministerpräsident Horst Seehofer in Bibertal- Ettlishofen

Ausnahmezustand herrschte kürzlich in dem rund 170 Einwohner Zählenden Dorf Ettlishofen
Der Gemeinde Bibertal im Landkreis Günzburg. Grund war der Besuch des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Grund für die Einladung war das 100 jährige Jubiläum des Schützenvereins „ Der Bundschuh“ Ettlishofen. Nach einem Treffen mit dem örtlichen Kreisvorstand am Nachmittag, ging es unter den Augen der Bevölkerung, zahlreicher Polizisten und Sicherheitspersonal,auf den Dorfplatz. Dort wurde er unter den Klängen der Musikkapelle, dem Gesangverein und Zahlreichen Bürgern mit Böllerschüssen begrüßt.
Nach den Musikalischen Beiträgen, trug der Ministerpräsident, Justizministerin Beate Merk, und die örtlichen Vorsitzenden in das Buch der Gemeinde ein.
Auf dem Dorfplatz selber hatte man den Eindruck, ganz Ettlishofen sei auf den Beinen. Nach dem Eintrag in Buch ging es mit einem Festzug vom Dorfplatz in das Festzelt. Am Rande des Festzeltes wurde er ebenfalls von Böllerschüssen empfangen. Im Festzelt hielt der Ministerpräsident vor rund 1 000 Besuchern eine beeindruckende Rede. In seiner Rede sagte er unter anderem, dass seine Mitarbeiter zu ihm gesagt hätten, ob er wirklich in ein „ kleines Dorf“ gehen will, wobei er entgegnete, wenn sich ein Ministerpräsident sich zu groß fühlt für kleine Gemeinde, dann ist er bald zu klein für große Aufgaben.. „ Politik, so Seehofer weiter, ist Dienstleister für den Menschen.“ „ Außerdem, so der Ministerpräsident weiter:“ Wenn Alfred Sauter ( früherer Bayerischer Jusitzminister und MDL) mich hartnäckig bittet, dann kommt man der Bitte am besten nach“ sagte Seehofer mit einem Augenzwinkern
Er ging im Zuge des Jubiläums auf das Ehrenamt ein. Ehrenamt ist ein wichtiger Faktor unserer Gesellschaft. In seiner Rede im Festzelt ging der Ministerpräsident unter anderem auf die Beschäftigungssituation in Bayern ein. „ Bayern, so Seehofer, dessen Vater Bauarbeiter war, kann von Vollbeschäftigung reden.“ Im Bezug auf die Schuldiskussion sagte der Landesvater „ Die Fähigkeiten, die man vom Schöpfer mitbekommen hat, sollte man auch einsetzen. Nach rund einer dreiviertel Stunde kommt Seehofer dann auf den Atomausstieg. Bei einigen Christsozialen hat das Thema schon ein Murren verursacht, weil sie um die Arbeitsplätze und die Gewerbesteuereinnahmen fürchten. Seehofer „ Für mich haben diese apokalyptischen Bilder in Japan schon etwas verändert“. Er sicherte zu, dass nach dem Abschalten des Kernkraftwerks in Gundremmingen der Strukturwandel als auch die Steuereinnahmen verträglich gestaltet werden.Alles in allem war es ein schöner Besuch im Bibertal, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 17.06.2011
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Christl Fischer aus Friedberg am 26.05.2011 um 14:57 Uhr  
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