Grundschule Wasserburg und Mittelschule Wasserburg werden fit für die Zukunft

Gemeinsam mit Schulleiter Dr. Thomas Ammann nahmen Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und seine Amtskollegen, Bubesheims Bürgermeister Walter Sauter und der Kötzer Bürgermeister Ernst Walter die Umbaumaßnahmen in der Mittelschule Wasserburg in Augenschein. Zudem hatten sie Gelegenheit, einen der neu angeschafften interaktiven Beamer selbst zu testen. Foto: Sabrina Schmidt/ Stadt Günzburg.

Bürgermeister besichtigen umgebaute Räumlichkeiten – OB Jauernig: „Mittelschule Wasserburg weiter voranbringen“



Günzburg. Die Botschaft von Oberbürgermeister Gerhard Jauernig beim Besuch der Mittelschule Wasserburg war deutlich: „Wir werden uns auch in Zukunft für unsere interkommunale Schule in Wasserburg einsetzen und sie mit vereinten Kräften weiter voranbringen!“ Gemeinsam mit seinen Amtskollegen, Bubesheims Bürgermeister Walter Sauter und dem Kötzer Bürgermeister Ernst Walter, hatte er sich während des Rundgangs mit Schulleiter Dr. Thomas Ammann von der guten Ausstattung und den neuen Räumlichkeiten in der Schule überzeugt. Anlass für die Einladung durch die Schule waren die im vergangenen Jahr durchgeführten Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen gewesen.

Im ersten Obergeschoss konnte der Schulleiter im engen Schulterschluss mit dem Elternbeirat eine Antolin-Lesewerkstatt mit Ausleihsystem realisieren. 2000 Euro hatte der Schulverband Wasserburg I und II dafür bereitgestellt. Die Lesewerkstatt soll noch diesen Monat eröffnet werden. Nach Aufteilung der freien Fläche im Obergeschoss gelang es, einen neuen Raum für die Jungendsozialarbeit an Schulen (JAS) und einen modernen Aufenthaltsbereich mit PC-Zugang und Leseecke zu schaffen. Im PC-Raum der Schule wurden neue Computer im Gesamtwert von 15.000 Euro installiert sowie neues Mobiliar im Wert von 10.000 Euro angeschafft.

In einigen ausgewählten Klassenzimmern wurden interaktive Beamer installiert, die onlinefähig sind, über ein modernes Soundsystem verfügen und sämtliche moderne Medien wie DVD, CD und Blue Ray Discs abspielen können. Entsprechend geschulte Lehrkräfte können mit einem interaktiven Stift oder Zeigestab Präsentation steuern und auf der Projektionsfläche malen, schreiben und skizzieren. Rund 5.000 Euro kostet ein Gerät und ersetzt die herkömmliche Tafel komplett. Für die folgenden Jahre ist geplant, die weiteren Klassenzimmer mit interaktiven Tafeln auszustatten und die Kollegen entsprechend zu schulen.

Ebenfalls neu ist das Spielezimmer, das die Schule im vergangenen Jahr bei einer Ausschreibung des TransferZentrums für Neurowissenschaften und Lernen Ulm (ZNL) gewonnen hat. Auch das Pausenhofspielezimmer, in dem die Klassen ihre Spiel- und Sportgeräte aufbewahren können, wurde neu eingerichtet, nachdem der Raum für seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr benötigt wurde und leer stand. „Hier wurde mit kreativen Lösungsansätzen aus dem Platzmangel eine Tugend gemacht“, lobte der OB. „Es ist schön zu sehen, was an der Schule in Wasserburg trotz der begrenzten Finanzmittel realisiert werden konnte“, so der Rathauschef.

40.000 Euro investierte der Schulverband außerdem in die Sanierung der Toiletten für Jungen. Die Erneuerung der Mädchentoiletten ist für das Schuljahr 2014/2015 avisiert. Angetan zeigten sich die Bürgermeisterkollegen von dem terrassierten Außerbereich, der mittels einer Treppe mit dem asphaltierten Pausenhof verbunden ist. Bevor der neue Außenbereich beim Schulfest im Juli offiziell eröffnet wird, werden in den kommenden Wochen die Sitzmöglichkeiten errichtet.

Derzeit ebenfalls im Entstehen ist ein Schülercafé im Erdgeschoss der Grund- und Mittelschule. Realisiert wird es durch eine Schüler-AG, die von der Ausstattung über die Gestaltung bis hin zum künftigen Betrieb des Cafés samt angegliederter Sonnenterasse alles selbst organisiert.

Sanierungsbedarf sehen die Mitglieder des Schulverbands vor allem im Keller. Zwar wurde dort schon im vergangenen Jahr ein Werkraum mit neuem Mobiliar und neuen Böden ausgestattet, doch weitere Räume sollen folgen. So soll ein Kellerraum künftig als Kopier- und Lehrerzimmer verwendet werden. Das Lehrerzimmer im Erdgeschoss soll dann zum Elternsprechzimmer umfunktioniert werden. Der OB und seine Amtskollegen versprachen Unterstützung für die anstehenden Maßnahmen und versicherten, dass sie auch weiterhin für ordentliche Lernbedingungen sorgen wollen.

Dass es an der Qualität und Bedeutung der Schule nichts zu rütteln gibt, machte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig während des Rundgangs durch die Räumlichkeiten immer wieder deutlich. Zumal Schulleiter Dr. Thomas Ammann beim Rundgang einen guten Einblick in die vielfältige und tiefgründige pädagogische Arbeit an der Schule gab. Er betonte, dass das Konzept der Schule auf einem fairen Miteinander über Alters- und Klassenstufen hinweg basiere.

Die Schule in Wasserburg gehört zu den wenigen Schulen im Landkreis, die sowohl eine Grund- als auch eine Mittelschule unter einem Dach vereinen. Seit dem Schuljahr 2012/2013 ist die Grundschule Modellschule für den Schulversuch „Flexible Grundschule“ und damit eine von 80 Schulen in Bayern. Ziel ist es, den unterschiedlichen Begabungen und Interessen der Grundschulkinder durch gezielte Förderung im Rahmen von Altersmischung noch besser gerecht zu werden.

Den Schulverband Wasserburg gibt es seit 1968. In diesem zusammengeschlossen sind neben der Großen Kreisstadt Günzburg auch die Gemeinden Bubesheim und Kötz. Gemeinsames Ziel der drei Kommunen ist es, den Schulstandort zu erhalten und weiter zu entwickeln und damit den Kindern eine wohnortnahe Bildungseinrichtung zu garantieren. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Bubesheims Bürgermeister Walter Sauter und der Kötzer Bürgermeister Ernst Walter haben aus diesem Grund in den zurückliegenden Jahren gemeinsam Investitionen vorangetrieben, um die Bildungseinrichtung auf den aktuellen Stand der Anforderungen zu halten.
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