Feierlichkeiten zum Volkstrauertag am 15. und 16. November

„Noch immer werden Menschenrechte missachtet und Gewalttaten aus politischen Gründen verübt. Nutzen wir den Volkstrauertag zu einem Appell für den Frieden und mehr Menschlichkeit“, ruft Oberbürgermeister Gerhard Jauernig zur Teilnahme am Volkstrauertag auf. (Foto: Sabrina Schmidt / Stadt Günzburg)

OB Jauernig: „Volkstrauertag zum Appell für den Frieden nutzen“



Günzburg. Am Volkstrauertag, Sonntag, 16. November, wird der Millionen Opfer von Krieg, Diktatur und Gewalt gedacht. Auch Günzburgs Oberbürgermeister Gerhard Jauernig fordert zum Innehalten auf. Denn: „Noch immer werden Menschenrechte missachtet und Gewalttaten aus politischen Gründen verübt. Nutzen wir den Volkstrauertag zu einem Appell für den Frieden und mehr Menschlichkeit“. Alle Einwohner sind willkommen, an den verschiedenen Gedenkfeierlichkeiten teilzunehmen.


Gedenkfeiern am 15. und 16. November


Am Samstag, 15. November, finden um 17.30 Uhr im Stadtteil Leinheim und um 19 Uhr im Stadtteil Nornheim Gedenkfeiern in der Kirche und anschließend die Totenehrungen am Kriegerdenkmal statt. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig wird in beiden Ortsteilen die Traueransprache halten.

Briefe ins Feld erinnern an gefallenen Günzburger


Am Sonntag, 16. November, findet um 11.15 Uhr die Gedenkfeier auf dem städtischen Friedhof an der Ulmer Straße vor dem Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges statt. Nach der Ansprache von Oberbürgermeister Gerhard Jauernig rezitiert die Schauspielerin Renate Steinle aus unlängst wieder aufgetauchten Briefen einer jungen Günzburgerin ins Feld.
Anschließend wird der gemeinsame Kranz der Stadt Günzburg und der Soldaten- und Kriegsopferverbände niedergelegt. Ansprache und Gebet von Geistlichen beider Konfessionen beschließen das Totengedenken. Die Feierlichkeit wird durch die Stadtkapelle Günzburg und den Männergesangverein „Liederkranz“ musikalisch umrahmt.

Namen der Gefallenen können vorgelesen werden


Zwischen 13 Uhr und 15 Uhr besteht für die Bevölkerung die Gelegenheit, am Mahnmal des Ersten Weltkrieges über eine Lautsprecheranlage die Namen der Gefallenen vorzulesen. Dazu liegt an einem Pult ein Buch mit den besonders groß geschriebenen Namen aus.

In den Stadtteilen Reisensburg, Deffingen und Riedhausen werden am Volkstrauertag eigene Gedenkfeiern veranstaltet. Die Gottesdienste beginnen in Reisensburg um 8.30 Uhr, in Deffingen um 8.45 Uhr und in Riedhausen um 10.30 Uhr. Die Totenehrungen erfolgen jeweils im Anschluss. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig wird in Reisensburg, Dritte Bürgermeisterin Dr. Ruth Niemetz in Deffingen und Zweiter Bürgermeister Anton Gollmitzer in Riedhausen die Ansprache halten.

Gottesdienst und Totenehrungen am Totensonntag, 23. November


Die Stadtteile Wasserburg und Denzingen gedenken der Opfer der Kriege am Totensonntag, 23. November. In Wasserburg beginnt der Gottesdienst um 8.45 Uhr und in Denzingen um 9 Uhr. Zweiter Bürgermeister Anton Gollmitzer wird in Wasserburg und Dritte Bürgermeisterin Dr. Ruth Niemetz in Denzingen die Ansprache bei den anschließenden Totenehrungen halten.

Volkstrauertag als Demonstration für den Frieden


„Zu diesen Gedenkfeiern lade ich die gesamte Bevölkerung, insbesondere auch unsere jungen Bürgerinnen und Bürger, herzlich ein“, sagt der Rathauschef. Kriegsopfer verdienten es, dass man sich ihrer erinnert, so der OB. „Menschen in allen Erdteilen müssen auch heute noch unsagbares Leid ertragen, weil kriegerische Auseinandersetzungen sie mit Gewalt und Terror bedecken. Vergessen wir diese Menschen nicht und machen wir durch unsere Teilnahme den Volkstrauertag zu einer Demonstration für den Frieden.“
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.