Erstes E-Kennzeichen für das Landratsamt

Ralf Wetzel, der Leiter des LandkreisBürgerBüros und Klimaschutzmanager Alois Sporer montieren das erste E-Kennzeichnen im Landkreis Günzburg
Günzburg: Landkreis | Ein Elektroauto aus dem Fuhrpark des Landratsamtes bekam als erstes Fahrzeug im Landkreis Günzburg das neue E Kennzeichen. Die Kreisverwaltung setzt seit einigen Jahren verstärkt auf Elektro- und Erdgasfahrzeuge.
Der Klimaschutz-Beauftragte des Landkreises, Alois Sporer, begrüßt die Umschilderung: “Wir setzen mit dem ersten E Nummernschild im Landkreis ein Zeichen für mehr Klimaschutz. Wenn nun Fahrzeuge ohne Co²-Emissionen ein anderes Kennzeichen bekommen, wird damit auf den Straßen die Wertschätzung für klimaverträgliche Mobilität deutlich.“

Nach dem neuen Elektromobilitätsgesetz (EMoG) hat das E-Kennzeichen in erster Linie nicht die Funktion eines Umweltsiegels, sondern einen praktischen Grund. So dürfen Kommunen diesen Fahrzeugen mit E-Schild bestimmte Privilegien einräumen. Gegebenenfalls können diese dann in Bereichen fahren, die anderen Fahrzeugen untersagt sind oder die Busspur benutzen. Ebenso können spezielle Parkplätze (ggf. sogar kostenlos) genutzt werden. Diese Vorteile sollen den Absatz von Elektroautos fördern.

Ralf Wetzel, Leiter des LandkreisBürgerBüros am Landratsamt, weist darauf hin, dass Elektrofahrzeuge ab sofort ein E-Kennzeichen beantragen können. Für die Umschilderung bereits zugelassener Fahrzeuge fällt eine Gebühr von 17,70 Euro an, zusätzlich sind neue Schilder erforderlich. Bei Neufahrzeugen fallen keine zusätzlichen Gebühren neben den regulären an.
E-Kennzeichen können neben Batterieelektrofahrzeuge (BEV) auch von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge (PHEV) oder Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV) erhalten.

Im Ausland zugelassene Fahrzeuge können eine blaue E-Plakette erhalten, welche die gleichen Privilegierungen eröffnet, wie das deutsche E-Kennzeichen.
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