CSU Ortsverband tritt für die zeitliche Trennung des Weihnachtsmarktes und des Nikolausmarktes ein

Stand auf dem Nikolausmarkt
Da die Junge Union wie in jedem Jahr am Nikolausmarkt einen Stand betrieben hatte, berichtete die JU-Vorsitzende Verena Ermer über stark rückläufige Besucherzahlen am Nikolausmarkt. Gleichlautende Beobachtungen kamen der örtlichen CSU auch von anderen ehrenamtlichen Standbetreibern und Vereinen zu Ohren. Wie in den beiden Jahren zuvor fanden beide Märkte am 5. Dezember gleichzeitig statt – jedoch räumlich voneinander getrennt.

Daher bewertete die Günzburger CSU in ihrer letzten Sitzung den Ablauf des Weihnachts- und Nikolausmarktes, um die Ergebnisse den Stadträten, insbesondere dem Referenten für Feste und Märkte, Christian Neidl, für die Nachlese mit auf den Weg zu geben.

„Für uns ist es zunächst mal schön, dass unser damaliger Antrag, den Dossenberger Hof für den Weihnachtsmarkt zu nutzen, einen so großen und nachhaltigen Erfolg aufzeigt.“, freut sich die Ortsvorsitzende Dr. Ruth Niemetz, die sich vom regen Besuch am Weihnachtsmarkt selbst täglich überzeugt hatte. „Aber nun ist es an der Zeit, dass wir den Nikolausmarkt deutlich aufwerten, bevor sich die aktiven Vereine, die ihn in der Vergangenheit so zuverlässig bestückt und belebt haben, frustriert zurückziehen.“

Der städtische Kulturreferent Stefan Baisch empfahl in diesem Zusammenhang die zeitliche Trennung von Weihnachts- und Nikolausmarkt, um den Bürgerinnen und Bürgern den ungestörten Besuch beider Märkte zu ermöglichen. Eine derartige zeitliche Trennung finde im Jahr 2016 dann sowieso statt, weil der 5. Dezember auf den Sonntag vor Beginn des Weihnachtsmarktes fallen werde. Dann könne man die Auswirkung direkt beobachten. Weiterhin habe 2014 bereits die Sternenacht der Werbegemeinschaft vom Weihnachtsmarkt losgelöst stattgefunden, so dass es auch nicht weiter stören würde, wenn im Advent ein drittes isoliertes Ereignis die Altstadt beleben würde.

Die Günzburger CSU ist sich sicher, dass beide Märkte dem städtischen Leben wichtige Impulse geben; und beide Märkte sind der Stadt auch viel Geld wert. Daher legt die CSU insbesondere den Referenten für Feste und Märkte, aber auch allen Stadträten ans Herz, dass beiden Märkten gleichermaßen frühzeitig Raum für neue Überlegungen gegeben wird, um sie letztlich beide am Leben erhalten zu können.
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