CSU Günzburg beantragt Prüfung kommunaler Geschwindigkeitsüberwachung

CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Thomas Ermer, Stadt- und Kreisrat (CSU)

Verkehr . zu schnell . in Günzburg – das ist oft der Fall vor Schulen und Kindergärten, an Ortseingangsstraßen, in Wohngebieten und in der Altstadt. Zu oft, findet die Günzburger CSU und möchte prüfen, wie dem ein Riegel vorgeschoben werden kann.

Die CSU-Fraktion im Günzburger Stadtrat hat daher beantragt, das Thema Geschwindigkeitsüberwachung des fließenden Verkehrs in Günzburg im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Verkehr zu diskutieren. „Dabei sollen die Voraussetzungen, Möglichkeiten und Folgen einer kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung dargestellt und besprochen werden, um eine Entscheidungsgrundlage zu erhalten.“, erläutert der Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Ermer.

Wie die CSU im Rahmen ihrer regelmäßigen Veranstaltungen allerorts erfahren hat, sind zu schnell fahrende Verkehrsteilnehmer ein ständiges Ärgernis für viele Bürger. „Wir wurden und werden immer wieder auf „die Raser“ angesprochen und um Abhilfe gebeten. Daher haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen.“, ergänzt die 3. Bürgermeisterin und Ortsvorsitzende Dr. Ruth Niemetz.

Nach Ansicht der CSU-Fraktion geht es um ganz verschiedene Bereiche in Günzburg. Tempo 30-Zonen seien genauso darunter wie verkehrsberuhigte Bereiche oder normale Ortseingangs- und durchfahrtsstraßen. Die „Smileys“ hätten dort, wo sie stehen, eine gute Wirkung, könnten aber unbemerkte Geschwindigkeitskontrollen an wechselnden Stellen nicht ersetzen, denn diese wirkten im ganzen Stadtgebiet. Leider sei die Polizei nach eigenen Angaben personell nicht in der Lage ihre Kontrollen auszuweiten. Auch seien deren Kontrollstellen aus Sicht vieler Bürger nicht immer an den eigentlichen Brennpunkten.

Abhilfe könnte eine kommunale Geschwindigkeitsüberwachung bieten, z. B. durch eine Mitgliedschaft in der „Verkehrsüberwachung Schwaben-Mitte“, wie bereits acht Kommunen im Landkreis. „Die Möglichkeiten, Vor- und Nachteile eines solchen Schrittes sollten im zuständigen Ausschuss erörtert werden, damit sich die Mitglieder des Stadtrats ein Bild machen können, ob dieser Schritt gegangen werden soll. stellt Bezirksrätin Stephanie Denzler das Ziel des Antrags dar.

„Aber auch die Bürgerinnen und Bürger selbst könnten ihren Beitrag leisten und sich um eine angemessene Fahrgeschwindigkeit bemühen, sei es vor den Schulen beim Hol- und Bringdienst der eigenen Kinder, sei es in den eigenen Wohngebieten oder in ausgewiesenen verkehrsberuhigten Zonen.“, appelliert die 3. Bürgermeisterin Ruth Niemetz an die Bürgerinnen und Bürger selbst. „Letztlich ist es auch Rowdy-Verhalten, wenn die innerstädtischen Straßen für Wettrennen mit aufheulenden Motoren und quietschenden Reifen zweckentfremdet werden“, ergänzt Stadtrat und Fraktionsgeschäftsführer Stefan Baisch als Bewohner der Altstadt.
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