Christian Ude:“ Die Olympische Familie wird auf München zurückkommen“ Münchener Oberbürgermeister beim Neujahrsempfang in Günzburg- Plätze reichten nicht aus

von Thomas Rank aus Günzburg | am 15.01.2012 | 140 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 26 Bilder
V.L. Simone- Riemenschneider Blatter, Christian Ude, Ob Jauernig mit Frau

Die Plätze die der SPD Ortsverband für den Neujahrsempfang im Günzburger Forum am Hofgarten geplant hatte, reichten bei weitem nicht aus. Zusammen mit den Besuchern schaffte der Hausmeister dankenswerterweise noch Stühle her. Kein Wunder bei dem Gast der angekündigt war. Der Münchener Oberbürgermeister und Ministerpräsidentenkandidat der SPD : Christian Ude.
In seinem kurzen Grußwort ging der Oberbürgermeister der Stadt Günzburg Gerhard Jauernig auf die Vorsätze ein. Alle guten Vorsätze voran ist Frieden auf der Welt das wichtigste, so resümierte Jauernig.
Neben vielen Bürgermeistern aus der Umgebung waren auch unter anderem Ladrat Hubert Hafner, MDL Alfred Sauter und Stefanie Denzler in die Stadthalle gekommen.
Mit 30 Minütiger Verspätung kam dann der Oberbürgermeister in die Donaustadt. Ude legte gleich in seinem Werbeblock wie er es selber titulierte los. Er erzählte, dass er in stark CSU Frequentierten Regionen fragt, welche Stadt in Bayern einen SPD Bürgermeister hat, der 96 % bei der Wahl bekam. Die Antwort ist Günzburg. Dabei ließ er nicht unerwähnt, das die große Kreisstadt im Jahre 1803 Landeshauptstadt von Vorderösterreich war, allerdings nur 3 Jahre.
Im Mittelpunkt seines knapp zweistündigen Vortrages standen seine Bücher. Er erzählte die Geschichte vom Schwabinger Toni, der immer da ist, wenn Bier kostenlos ausgeschenkt wird.
Diese und andere Geschichten die er dem Auditorium erzählte, stammten aus dem Buch „ Meine verfrühten Memoiren“, die er bereits vor der Wahl zum OB verfasst hat. Bei dem Katzenfreund Ude, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch ein Buch mit Tiergeschichten erscheint. Das ist nun erschienen, mit dem Titel „ Mein Pinselohrschwein“. Aus diesem Buch erzählte er die Geschichte vom Mutterschwein mit dem Namen Frau Nusser mit ihren Ferkeln. Mancher wird sich fragen, ist er der Politiker unter den Kabarettisten oder der Kabarettist unter den Politikern. Ich würde fast sagen, er ist beides. Er schafft es wie kaum ein anderer die Leute zum Lachen zu bringen. Und das ist in der heutigen Zeit Bitternötig. Doch nicht nur Spaß stand im Mittelpunkt. In einem Interview mit einem Radiosender sagte Ude, dass München noch nicht aus dem Rennen um die Olympischen Spiele ist. Ude:“ Die Olympische Familie wird noch auf München zurückkommen“. Da könnte er vielleicht recht haben. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag von Erich Broy jun. am Klavier, der kurzfristig für die Musikkapelle Reisensburg einsprang.
Fazit: Die Besucher erlebten einen sympatischen Politiker, der sich bürgernah denn je zeigt.Man konnte mit ihm reden, ohne das man von Wachmännern kritisch begutachtet wurde. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit sich die Bücher signieren zu lassen. So wünschen sich die Bürger ihre Politiker. Ein schöner Nachmittag für jung und alt, der allen Spaß und Freude bereitet hatte. Selbst die Mitglieder anderer Parteien applaudierten nach Udes Vortrag

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myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 17.02.2012
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