Antrag der CSU-Fraktion Energieautarker Landkreis

Kreisvorsitzende des CSU-Arbeitskreises Umweltsicherung und Landesentwicklung Dr. Ruth Niemetz, Stadt- u. Kreisrätin

Die CSU-Fraktion im Kreistag hat ihren Antrag „Energieautarker Landkreis“ zur Beratung im Kreistag eingereicht. Zuvor hatte in einer gemeinsamen Sitzung die CSU-Fraktion und die CSU-Kreiskonferenz den Antrag mit auf den Weg gebracht. Damit soll die Zukunft der Energieversorgung im Landkreis nachhaltig gestaltet werden und versteht sich als generationenübergreifende gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten.
Im Mittelpunkt stehe für die CSU in erster Linie, dass alle Potentiale der Energieeinsparung ausgeschöpft werden. „Energiesparen ist oberstes Gebot.“, bringt es Kreisrätin Dr. Ruth Niemetz, eine der Antragssteller auf den Punkt. Weiterhin soll die Energieeffizienz optimiert werden. Und letztlich sollen die Versorgungsstrukturen auf die heimischen und erneuerbaren Energieträger umgestellt werden. Dies gelte für die Bereiche Wärme, Strom und Mobilität gleichermaßen.
Das energiepolitische Handeln soll sich technologieoffen gestalten und sich am fortschreitenden Stand von Wissenschaft und Technik sowie den Interessen von Mensch und Natur orientieren. „Insgesamt setzen wir v.a. auf private und unternehmerische Investitionen, die wir als Kommunen bestmöglich unterstützen wollen.“, so Karl Oberschmid als weiterer Antragsteller.
Die energiepolitischen Maßnahmen haben in ausgewogener Abstimmung von wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitskriterien zu erfolgen und sollen Bürgern, Industrie, Gewerbe, Handwerk und Handel, Land- und Forstwirtschaft sowie kommunalen Einrichtungen gleichermaßen zu Gute kommen.
Damit werde die heimische Produktion gestärkt, neue Einnahmequellen für Landwirte und andere lokale Anbieter werden entwickelt, neue hochqualifizierte Arbeitsplätze entstünden in der Region und es könne sich ein regionaler Vorzeigecharakter in Innovations- und Technologiefragen entwickeln.

Energieautark heiße für die CSU nicht, sich vom vorhandenen Versorgungsnetz zu entkoppeln, sondern vielmehr langfristig regional so viel kernenergiefreie Energie zu erzeugen wie über das Jahr von der Region verbraucht wird.

„Wir sagen nicht nur Abschalten und dann erst teure Konzepte entwickeln, sondern wir wollen jetzt nachhaltige Alternativen mit dem Bürger zusammen umsetzen. Denn Zeit zum Warten haben wir nicht viel.“, sind sich die beiden Kreisräte Dr. Ruth Niemetz und Karl Oberschmid einig.

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