Wildschweine nehmen zu

Im Landkreis Günzburg wurden im vergangenen Jahr 764 Wildschweine erlegt.

Dem milden Winter und Frühjahr geschuldet, hat sich die Population des Schwarzwilds besorgniserregend entwickelt. Insbesondere stieg die Anzahl der Frischlinge stark an, was in der Zukunft verherende Folgen haben kann.
Neben der Tatsache, dass die Wildschweine Wiesen und Felder stark beschädigen, steigt auch die Seuchengefahr.

Aus diesem Grund berieten sich die Jagdbeiräte des Landkreises im Landratsamt Günzburg über das weitere Vorgehen, um der Entwicklung entgegenzutreten.
Die Fachleute forderten, dass die Tiere noch stärker gejagt werden müssten, vor allem im Bereich des östlichen Landkreises, zwischen Mindel- und Zusamtal.

Um die Aktivitäten der Jäger zu unterstützen, wurde schon vom Landratsamt Günzburg beschlossen, die Kosten der notwendigen Becquerel-Untersuchung von zehn Euro pro erlegtem Tier, bei der die Radium- und Cäsiumwerte des Tieres gemessen werden, zu übernehmen.
Zuletzt sprachen sich die Anwesenden dafür aus, die Kooperation im Rahmen des bereits bestehenden „Arbeitskreis Schwarzwild“, in dem die aktuelle Entwicklung des Schwarzwildbestands und ein dementsprechend angepasstes Handeln besprochen wird, zu intensivieren und weiter auszubauen.
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1 Kommentar
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Hans-Werner Blume aus Garbsen | 04.06.2014 | 20:37  
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