Wehrhaftes Eichhörnchen hatte keine Tollwut

Das Eichhörnchen, das Anfang April in Ichenhausen eine Frau gebissen hat, war frei von gefährlichen Krankheitserregern. Das Veterinäramt hatte das Tier zur Untersuchung an das Landesamt für Gesundheit in Oberschleißheim gebracht. Dort sowie am Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit auf der Insel Riems wurde es untersucht.

Die Ergebnisse sind erfreulich, denn sowohl die Untersuchung auf Tollwut als auch auf Bornavirus (Erreger einer Gehirnentzündung) waren negativ, d.h. es konnten keine Erreger nachgewiesen werden. Insoweit besteht für die gebissene Frau keine Gefahr.

Deutschland ist seit einigen Jahren frei von Tollwut, deshalb konnte mit diesem Ergebnis gerechnet werden. Als Vorsichtsmaßnahme wurde die Untersuchung dennoch durchgeführt, da Tollwutinfektionen in der Regel tödlich verlaufen.
Das Veterinäramt weist jedoch nochmals darauf hin, dass Menschen den Kontakt zu Wildtieren vermeiden sollten. Bei Verletzungen oder Biss soll immer ein Arzt aufgesucht werden, der entsprechende Maßnahmen gegen spezifische und auch allgemeine Wundinfektionen veranlassen kann. Die Vorsicht ist geboten, da auch allgemeine Infektionserreger gefährliche Entzündungen sowie Blutvergiftung verursachen können.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.