Störche sollen sich ins gemachte Nest setzen - Stadt Günzburg und ARGE Donaumoos installieren Storchennest auf ehemaliger Münzbrauerei

Hoch über den Dächern von Günzburg können sich Störche künftig ins gemachte Nest setzen. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig hat das Nest bereits begutachtet. (Foto: Sabrina Schmidt/ Stadt Günzburg)
Günzburg. Von unten sieht es aus, als sei ein überdimensionales Lenkrad auf den Kamin der ehemaligen Münzbrauerei hoch über der Hofgasse gesetzt worden. Die Konstruktion – eine runde Scheibe samt einem Aufbau aus Weidenästen – soll aber ein Ersatz für das bestehende Storchennest sein. Ein wenig über dem Dachfirstniveau und deshalb für Störche gut ansteuerbar, fest im Dachstuhl verankert und deshalb sicher. Die Kosten für das Nest haben sich die Stadtverwaltung mit dem Hausbesitzer geteilt.

„Seit einigen Jahren suchen verschiedene Storchenpaare in Günzburg nach Nistplätzen. Jetzt hoffen wir, dass sie das neue Nest schnell annehmen“, berichtet Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Gemeinsam mit Stadträtin und Tierärztin Dr. Angelika Fischer hatte er den Nestaufbau begleitet und den neuen Nistplatz von der Feuerwehrleiter aus in Augenschein genommen. „Die Tiere können sich ins gemachte Nest setzen“, ist der Rathauschef begeistert.

Neben der stabilen Plattform mit Stahlring und dem großen Reisignest sorgen weiße Kalkspritzer für Heimeligkeit: „Anscheinend nehmen Störche ein Nest besser an, wenn sie glauben, dass ihre Artgenossen es bereits bewohnt und demnach für sicher befunden haben“, erklärt Fischer. Sie selbst hatte dem Nest den nötigen Anstrich verpasst. Zuvor hatte Metallbauer Dieter Ley aus Leipheim die Metallkonstruktion gebaut und die ARGE Donaumoos das Nest aus trockenen Ästen gefertigt.

Spannend bleibt nun, ob tatsächlich Störche das Nest beziehen werden.

Spenden für das neue Storchendomizil über Spendenkonto IBAN DE37 7205 1840 0240 0008 51, Verwendungszweck „Storchennest“.
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