Jakobsweg - Soweit die Füße tragen
Einsiedeln (Schweiz): Jakobsweg | Mit dem Rad waren wir schon zwei Mal unterweg auf dem Jakobsweg in Frankreich. So manches Mal haben wir auf der Tour gestöhnt und uns gefragt, weshalb wir uns das eigentlich antun. Solche Gedanken sind meist dann entstanden, wenn etwas schief gelaufen war. Einmal hatten wir uns schlichtweg verfahren und sind gut 40 km von der Strecke abgekommen. Dann wieder hat es mit der Unterkunft nicht geklappt. Oder die avisierte Tagesetappe war zu lang und nicht an unsere Kondition angepasst. Doch spätestens am Abend, wenn wir die Eindrücke des Tages Revue passieren ließen, war alles wieder vergessen und wir blickten dem neuen Tag mit seinen Eindrücken und Erlebnissen voll Spannung und freudiger Erwartung entgegen.
Kaum zu Hause angekommen, fassten wir den festen Vorsatz, den Weg auf jedem Fall im kommenden Jahr fortzusetzen, dann aber mit weniger Gepäck, besserer Regenbekleidung und diversen anderen guten Vorsätzen.
Doch trotz der Begeisterung hat es 4 Jahre gedauert, bis wir unser Vorhaben fortsetzen konnten, die ganze Strecke von zu Hause aus bis nach Spanien in ein- bis zwei-wöchigen Jahresetappen zurückzulegen. Zwischenzeitlich hat sich nämlich unser Hausstand um einen Hund erweitert. Mehrere Versuche unseren Hund während unseres Urlaubs anderweitig unterzubringen, sind mehr oder weniger problematisch verlaufen. Also haben wir beschlossen, ihn einfach mitzunehmen. Wirklich einfach?



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