Die wichtigsten Eckdaten über die gelbe Tonne

Ab dem 1. Januar 2016 wird von den Dualen Systemen das Holsystem für Leichtverpackungen (LVP) in Form einer „Gelben Tonne“ eingeführt, die im 4-wöchigen Turnus entleert wird.

Grundsätzlich werden ab diesem Zeitpunkt alle Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Verbundmaterial, Metall und Naturmaterialien über dieses System erfasst, nachdem die getrennte Erfassung über Wertstoffhöfe und öffentliche Containerstationen entfällt.

Für Übermengen und sperriges Material (Verpackungsstyropor oder großformatige Kanister) verbleibt auf den Wertstoffhöfen für die Vertragsdauer von 3 Jahren hilfsweise eine Abgabemöglichkeit. Die bisher erforderliche Vortrennung entfällt.

Die Verteilung der Gelben Tonnen wird ab Dezember 2015 flächendeckend erfolgen; jeder Haushalt bekommt automatisch eine 240-l-Gelbe Tonne vor sein Grundstück gestellt.

Auf Antrag können nicht benötigte Gefäße vor und während der Auslieferungsphase abgemeldet werden. Tonnengemeinschaften sind innerhalb und zwischen Grundstücken ohne großen bürokratischen Aufwand möglich.

Nähere Informationen zum Thema „Tonnenauslieferung, Bereitstellung und Leerung“ werden nach erfolgter Ausschreibung im Herbst 2015 veröffentlicht.

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb weist darauf hin, dass gemäß Abfallwirtschaftssatzung für die Biotonne ein grundsätzlicher Anschluss- und Benutzungszwang besteht. Nur auf schriftlichen Antrag ist eine Befreiung für den Fall der Eigenkompostierung, gemeinsamen Kompostierung oder gemeinsamen Tonnennutzung möglich.
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