Russlands größte Rockband Mumiy Troll veröffentlicht am 9. Oktober ihr neues Album: "Malibu Alibi" -Im Oktober auf Deutschland Tournee

Kommen nach Deutschland (Foto: Agentur)
Es braucht schon eine ganz besondere Band, um überhaupt auf die Idee zu kommen, ein Album während einer Schiffs-Weltreise aufzunehmen – ganz zu schweigen davon, den besten Teil des Jahres damit zu verbringen, es tatsächlich auch zu tun. Doch genau das haben Indie-Rock-Legende Mumiy Troll aus Russland für ihre 13. Studio-Veröffentlichung „Malibu Alibi“ gemacht.



Es ist ein Schritt, der Gründer und Frontmann Ilya Lagutenkos Sehnsucht offenbart, neue Horizonte zu entdecken – sowohl im buchstäblichen als auch übertragenen Sinn – seit mehr als zwei Jahrzehnten in ihrer Laufbahn als Band. „Das Letzte, was ich wollte, war eine dieser Bands zu sein, die sich auf ihren Lorbeeren ausruhen“, sagt Lagutenko. Er betreut Mumiy Troll seit ihren Anfängen in der Sowjet-Ära bis zum Aufstieg zur bekanntesten und einflussreichsten Band des Landes. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurde die Musik von Mumiy Troll mehr als eine Million Mal herunter geladen.



Statt es sich in einer Routine aus Inlands-Touren und Privatauftritten bequem zu machen, schlug Lagutenko alle Vorsicht in den Wind und mogelte sich an Bord eines alten Russischen Großseglers, um die Welt zu umsegeln. Das daraus entstandene Album, Malibu Alibi, wurde an so unterschiedlichen Orten wie L.A, Moskau, China, Japan, Singapur und Südafrika aufgenommen. Obwohl es nicht das ist, was man „Weltmusik“ an sich bezeichnen würde, sind die Melodien, Stimmungen und Arrangements direkt von den Umständen ihrer Schöpfung inspiriert.



Die russische Version schoss 2013 direkt auf Nummer Eins in den hiesigen iTunes-Charts, während die Versionen in Mandarin und Englisch (Ilya spricht beide Sprachen fließend) 2015 erscheinen sollen. Wenn das wie eine Art Indie-Rock-Märchen klingt, war die Realität weit davon entfernt. Zusammen auf einem Schiff festzusitzen stellte sich als größere Herausforderung für den Zusammenhalt der Band heraus als jeder Tourbus. Mitglieder erlagen diversen Unfällen, Problemen mit Alkohol- und psychischer Verfassung, und, in manchen Fällen, einfach nur mangelndem Engagement.


Diese Pannen und Zusammenbrüche wurden in all ihrer „Spinal Tap“-esken Pracht von einer Filmcrew festgehalten und können in der Dokumentation „Whatever 1 O’clock“, die für 2015 für Festivals, Kinos und TV geplant ist, miterlebt werden.


So schmerzvoll dieser Prozess auch war, hat er letzlich den Weg für neue Mitarbeiter freigemacht. Ilya traf Keyboardist Sasha Ho (alias DZA) in einem Nudelimbiss in Hong Kong, während Keefus Ciancia (der Pianist von T-Bone Burnett) bei einem Teller Tom-Yum-Suppe in L.A. eingestellt wurde.



In ähnlicher Weise lockte sowohl Ilyas Sichtweite als auch die Qualität des Materials namhafte Produzenten und Tontechniker wie Greg Brimson (Eminem), Ben Hillier (Depeche Mode), und Simon Gogerly (U2) an. Mit offensichtlichem Stolz beschreibt Lagutenko Malibu Alibi als „Meine Vision zeitgenössischer Musik vom urbanen Asien zum ländlichen Afrika – moderne Rockmusik außerhalb ihres traditionellen Hoheitsgebietes.“



In der Tat wird Mumiy Troll mit der Veröffentlichung dieses Albums die wohl erste wirklich internationale Band der Welt.



Single Flow Away (Utekay)

Mumiy Troll ist nicht nur Russlands größte Rockband aller Zeiten – in ihrer Heimat ist ihr Megahit “Flow Away“ dauerhaft in den Top10 der wichtigsten Lieder der Landes und der kompletten Rock Ära vertreten, unterstützt von sämtlichen wichtigen Musikkritikern- und Medien wie Billboard, Rolling Stone, MTV und viele mehr. Der russische Rolling Stone nahm „Flow Away“ in die Liste der „40 Lieder, die die Welt veränderten“, das TIMEOUT Magazine in die „100 Lieder, die die Welt veränderten.“ Neben Russisch wurde der Superhit als Remix auf Englisch und Chinesisch veröffentlicht. In den USA hält sich „Flow Away“ – trotz starker Konkurrenz – bis heute in den Top 5 der nationalen U.S. „Specialty Show“-Radio Charts.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurde „Flow Away“ Abermillionen Mal gestreamt und mehrere Millionen Mal herunter geladen.


Tourdaten:

24.10. Köln / Kantine

25.10. Berlin / Magnet

26.10. Hamburg / Knust

27.10. Frankfurt / Nachtleben

28.10. CH-Zürich / Exil

29.10. München / Hansa
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