Queenz of Piano- Kabarett mit Klavier vom Feinsten-Am 16. Januar in Augsburg Ein Interview mit dem Duo

Queenz of Piano (Foto: Felix Groteloh)
 
(Foto: Felix Groteloh)
Jennifer Rüth und Anne Folger das sind zwei Pianistinnen, die es hervorragend verstehen Kabarett und Comedy zu verbinden. Die zwei Musikerinnen die sich "Queenz of Piano "nennen sind am 16 Januar im Parktheater im Kurhaus Augsburg zu Gast. Im Vorfeld des Gastspiels habe ich mit den zwei Musikerinnen ein Interview geführt




Thomas Rank. Sie waren beide schon in Musischen Schulen. Wurde Ihnen die Musik in die Wiege gelegt?

Anne Folger:Wir haben uns schon früh für Musik begeistert. Ob das im Kindergarten die Klanghölzer waren oder die Weihnachtslieder bei den Grippespielen. Auch gibt es in beiden Familien Musiker . unseren Familien.


Thomas Rank: Frau Folger, sie kommen aus Weimar, Frau Rüth aus Würzburg, wie haben sie sich kennengelernt?

Anne Folger: Jenny schrieb damals eine Annonce in der NMZ. Suche Klavierpartnerin, Konzerte vorhanden.Da dacht ich mir, das klingt gut, sie redet nicht lange drumrum und wir können spielen :)


Thomas Rank: Frau Rüth Sie haben an der Seite von Chris de Burgh gespielt. Wie kam es dazu?

Jennifer Rüth:Ich durfte Chris de Burgh im Rahmen einer Promotour bei einigen Fernsehshows auf dem Klavier begleiten.

Thomas Rank: Wer kam auf die Idee mit dem Klassischen Musikkabarett, und wann begann die Idee?
Jennifer Rüth: Ich habe das Klavierduo zusammen mit einer Kommilitonin Katharina Jäkle, während des Studiums in Wür.zburg gegründet und schon da erste Nummern mit witzigen Elementen ausprobiert. Wir haben zusammen auch den Aufbaustudiengang Klavierduo in Rostock studiert. Danach wollte sie aber, wie geplant, Musiklehrerin werden und ich begab mich auf die Suche nach einer neuen Duopartnerin.



Thomas Rank: Wie waren die Reaktionen nach den ersten Auftritten? Eher Skeptisch?

Anne Folger Es gab ganz unterschiedliche Reaktionen. Damit haben wir aber auch gerechnet mit unserem unkonventionellen Programm. Allerdings haben wir ja nicht von heute auf morgen ein Programm gehabt, dass so ist wie heute. Das hat sich langsam entwickelt. Am Anfang lag der Schwerpunkt noch viel stärker auf klassischen Stücken in originalen Arrangements. Gerade auch die verschiedenen Soundeffekte haben sich erst mit der Zeit entwickelt.





Thomas Rank: Sie machen ja Musikkabarett. Wie kommen zwei Klassische Pianistinnen dazu Kabarett zu machen?
Jennifer Rüth:Ich würde unsere Show als Musikentertainment bezeichnen. Wir haben grossen Spass daran, neben der Musik auch den Humor in unser Bühnenprogramm zu integrieren. Vorbilder wie Victor Borge oder Hans Liberg haben uns dazu inspiriert.



Thomas Rank: Reizte sie das mehr, als mit Weltberühmten Orchestern auf der Bühne zu spielen?

Anne Folger:Wir haben uns Programm entwickelt, dass all unsere Vorlieben und Facetten mit einbezieht. Das heißt aber nicht, dass wir konventionelle Klassik weniger schätzen.. Ein romantisches Konzert mit großen Orchester, da geht mir das Herz auf. Aber bei dem was wir tun vielleicht noch einen Tick mehr.

Thomas Rank Das Badische Tagblatt schreibt über sie:Sie lieferten eine einzigartige Bühnenshow. Wie sehen sie selber das?
Jennifer Rüth: Was in der Zeitung steht soll ja bekanntlich stimmen.

Thomas Rank: Wie lange Proben sie Ihr Programm?

Anne Folger: Gerade proben wir für unser neues Programm TASTENSPIELE Damit haben wir am März in der Konzertkirche Neubrandenburg Premiere. Die Auseinandersetzung damit beginnt meistens schon ein bis eineinhalb Jahre im voraus. Wir suchen die Stücke, entwickeln die Arrangements, recherchieren Themen, schreiben selber unsere Texte, arbeiten mit Regisseur, und und und. Am Ende wird die Zeit trotzdem knapp.



Thomas Rank: Wie ist die Reaktion des Publikums?
Jennifer Rüth: Zu uns kommt der Klassikliebhaber ins Konzert, aber auch Menschen die einfach nur gerne Musik hören oder ins Kabarett gehen. Häufig kommt die Rückmeldung „Ich wurde heute abend mitgeschleppt, Klaviermusik ist eigentlich nicht mein Ding, aber bei Ihnen was das so unterhaltsam, dass ich jetzt öfter in Konzerte gehen werde.“ Das freut uns besonders.




Thomas Rank: Was bekommen die Besucher die unter anderem auch nach Augsburg kommen, geboten?
Jennifer Rüth: Eine Bühnenshow mit zwei Frauen an zwei Flügeln, die klassische und populäre Musik in unkonventionellen Arrangements präsentieren. Witzige Moderationen und Dialoge. Kabarettistische Einlagen. Musikalischer Slapstick. Alles in allem - auf jeden Fall viel Spaß.
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