Neuer Vorstand für Freundeskreis Dossenberger-Gymnasium Günzburg

Der wiedergewählte Vorstand (v. l.): Brigitte Haubitz-Bärreiter (2. Kassenprüferin), Maria Stach (Schatzmeisterin), Walter Czech (1. Vorsitzender), Margit Egner (Schriftführerin), Gabriele Martin (2. Vorsitzende), abwesend: Dr. Karl Werner (1. Kassenprüfer)
Günzburg: Dossenberger-Gymnasium |

Schulfamilie erhält weiter Förderung – trotz Mitgliederschwund


Freunde sind bekanntlich Menschen, die einander nahe stehen und sich gegenseitig in Zuneigung verbunden bleiben. Zudem sind Freunde auch Menschen, die etwas besonders schätzen und dies deshalb unterstützen und fördern. Die zahlreichen Freunde des Dossenberger-Gymnasiums Günzburg vereinen all diese unterschiedlichen Eigenschaften in ihrem Freundeskreis. Dieser spendenfinanzierte Förderverein unterstützt auf vielfältige Weise die jeweils aktuellen Schülerinnen und Schüler des Dossenberger-Gymnasiums Günzburg und pflegt gleichermaßen den Kontakt zwischen Ehemaligen, Freunden und Förderern des offenen Europa-Gymnasiums.

Auf der vergangenen ordentlichen Mitgliederversammlung wurde von den Anwesenden per Handzeichen der Vorstand neu gewählt oder besser gesagt: wiedergewählt. Denn der bisherige Vorstand bleibt auch für die nächsten vier Jahre Entscheidungsträger des Vereins. Getreu dem Freundeskreis-Motto „Das Besondere ermöglichen“ listete der Vorstandsvorsitzende Walter Czech auf, welch Vielfalt an Bitten und Projekten durch den Freundeskreis finanziell bezuschusst werden konnte: Theaterfahrten, Schüleraustausch, Exkursionen, besondere Veranstaltungen, aber auch diverse Reparaturen konnten anteilig bezahlt und so die Kosten für die Schüler bzw. für die Schule reduziert werden. Auch Oberstudiendirektor Peter Lang zeigte sich von solch großem Engagement begeistert und lobte die Verbundenheit der Freunde zum Dossenberger-Gymnasium. Czech, der ehemalige Oberstudiendirektor des Dossenberger-Gymnasiums, stellte sich zur Wiederwahl, da es ihm ein besonderes Anliegen sei, seiner Schule auch über die aktive Schuldienst-Zeit hinaus treu zu bleiben und er seine Schulfamilie nach wie vor nach Kräften unterstützen wolle. Wenn der erste Vorsitzende des Dossenberger Freundeskreises von den vielen ehemaligen und aktuellen Schülerinnen und Schülern, sowie deren Eltern und den Lehrerinnen und Lehrern spricht, benutzt Czech stets liebevoll das Wort „Schulfamilie“. Damit drückt er mit nur einem Begriff die tiefe Verbundenheit zum Dossenberger Schulleben aus und unterstreicht den Zusammenhalt, den er und der Freundeskreis innerhalb dieser stetig wachsenden Gemeinschaft sich bemühen aufrecht zu erhalten.

Zur Pflege des regen Austauschs der Freunde untereinander bietet der Förderkreis in regelmäßigen Abständen Treffen und Tagesausflüge in die nähere Umgebung an, die die Mitglieder durch die jeweiligen kulturellen sowie kulinarischen Besonderheiten einander näher bringen sollen. So wird immer wieder neu die Möglichkeit geschaffen, einen generationenübergreifenden Dialog lebendig und aktuell zu halten und dabei noch interessante Neuigkeiten sowie geschichtliche Daten des Günzburger Umlandes zu erfahren. Denn neben der Förderung der aktuellen Schülerschar liegt dem Freundeskreis viel daran, den Kontakt zwischen Absolventen, Eltern und Gönnern der Schule zu pflegen. Aus diesem Grund stiftet der Freundeskreis seit nunmehr 12 Jahren der jährlichen Absolvia ein Obstbäumchen zum Einpflanzen auf dem Schulgelände. „Auf dass der diesjährige Kirschbaum Früchte tragen möge, so wie die Bildung, die wir unseren Schülerinnen und Schülern haben angedeihen lassen“, so Czech. Leider musste die Schatzmeisterin Maria Stach aktuell einen Schwund an Mitgliederzahlen verzeichnen und verwies darauf, dass bereits teilweise von Reserven gezehrt werde. Auch Brigitte Haubitz-Bärreiter, langjährige, ehemalige Sekretärin im Dossenberger-Gymnasium und wiedergewählte Revisorin, bemängelte den Umstand, dass sogar alteingesessene Günzburger und solche, die mit der Schule über Jahrzehnte verbunden waren, plötzlich ihre Mitgliedschaft gekündigt hätten. „Die Bitten und Anliegen, die an uns herangetragen werden sind so vielfältig wie unsere Schulfamilie selbst. Und natürlich unterstützen wir gerne die verschiedensten Bereiche und Projekte – soweit unser Verein finanziell belastbar ist. Damit dies auch weiterhin so bleibt, brauchen wir dringend weitere Mithilfe“, sagte Czech. Bei dem geringen minimalen Jahresbeitrag von fünfzehn Euro für Berufstätige sollte dies eigentlich kein Problem darstellen, darin waren sich Mitglieder und Vorstand einig. Auch größere Einzelspenden seien sehr willkommen und begrüßenswert, zumal das Geld stets unmittelbar der Jugend des Landkreises zugutekommt.
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