Museen öffnen am „Internationalen Museumstag“

In der historischen Werkstatt „Zum Alten Mayr“ wird geschmiedet
Am Sonntag, 22. Mai 2016, ist "Internationaler Museumstag", an dem auch viele der mittlerweile über 20 Museen im Landkreis bei freiem Eintritt geöffnet haben:

Das Ikonenmuseum im Schloss Autenried, das größte
Museum dieser Art außerhalb orthodoxer Länder, ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Zu sehen sind Ikonen, Goldschmiedearbeiten, Stickereien, Holzschnitzereien, Elfenbeinarbeiten und liturgische Gewänder.

Im Brauereimuseum Autenried zeigen liebevoll restaurierte Exponate eindrucksvoll, wie Bier in früheren Zeiten gebraut wurde (geöffnet von 11 bis 17 Uhr).

Im Museum der Stadt Burgau kann von 14 bis 17:00 Uhr die Ausstellung „Der Künstler Anton Baur und seine Familie“ besichtigt werden. Neben dem Besuch der Ausstellung kann im Anschluss ein kulturelles Kleinod in der Stadtkultur, der Kreuzweg mit den Baur-Bildern, besichtigt werden.

Das Heimatmuseum der Stadt Günzburg hat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Die historische Werkstatt „Zum Alten Mayr“ sowie das Werkstattcafé in Ichenhausen sind ab 14 Uhr geöffnet.
Zum Thema "Technischer Fortschritt in den 30er Jahren" wird der Beruf des Schmieds und des Schlossers zur damaligen Zeit präsentiert.
Um 14:15 Uhr, 15:15 Uhr und 16:15 Uhr werden 15-minütige Schmiedevorführung zu sehen sein.
Dabei werden auch die Maschinen, mit denen die Werkstücke vorbereitet und weiterbearbeitet wurden, erklärt. Horst Kaden, Initiator für die seit 2012 für die Öffentlichkeit zugängliche Werkstatt, wird aus dem Leben des "alten" Mayr Senior erzählen und einen kleinen Einblick in das Leben und Arbeiten des damaligen Werkstattbesitzers geben.


Die ehemalige Synagoge in Ichenhausen ist von 13:30 bis 17 Uhr geöffnet.
Um 14, 15 und 16 Uhr werden Kurz-Vorträge (inkl. Vorführung der sog. Tonbildschau) über die Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinde Ichenhausen angeboten. Eine Besichtigung der im Keller freigelegten und restaurierten Mikwe (rituelles Tauchbad) sowie der Dauerausstellung „Juden auf dem Lande“ ist ebenfalls möglich.
Von 14 bis 15 Uhr findet eine Führung auf dem jüdischen Friedhof statt (südlicher Stadtrand von Ichenhausen, oberhalb der Minigolf-Anlage).

Im Bayerischen Schulmuseum Ichenhausen kann man von 10 bis 17 Uhr die Ausstellungen „Schule von der Steinzeit bis in die Gegenwart“ und „Jüdische Schule in Bayern“ sowie „Schulzeit in Ichenhausen“ besichtigen.
Jeweils um 14 und 15:30 Uhr können die Besucher an einer Führung durch die Dauerausstellung teilnehmen.
Um 15 Uhr findet eine Führung „Schulgeschichten: Schulzeit in Ichenhausen“ statt.
Ein „Unterricht wie in Opas Schule“ (im historischen Klassenzimmer) rundet den Nachmittag ab.

Im Mittelschwäbischen Heimatmuseum in Krumbach ist von 14 bis 17 Uhr die Sonderausstellung „Stadt!Land!Fluss! Mittelschwaben in Bildern von Alfred Weindl“ zu sehen.
Die mittelschwäbische Kulturlandschaft prägt ein dauernder Wechsel von Hochflächen und Flusstälern. Mit seinen zumeist naturgetreuen Motiven fängt Alfred Weindl (Behlingen) geübt das Licht und die Atmosphäre etlicher Orte an Kammel, Günz und Mindel ein. Für ihn sind Orte ohne Kirche wie ein Mensch ohne Gesicht. Aber können Ortsansichten in der Sonderausstellung auch dann lokalisiert werden, wenn ihnen der charakteristische Kirchturm fehlt? Probieren Sie es im Museum aus!
Ferner sind heimatkundliche Rätselfragen vorbereitet. Wer mitmacht, gewinnt vielleicht einen kleinen Sachpreis.
Ebenfalls geöffnet sind die ständigen Ausstellungen! Als Museum im Museum blieben beispielsweise die Räume zur Geschichte der Wohnkultur und die typischen mittelschwäbischen Bachene Krippen erhalten. Die rekonstruierte Laubhütte im Zwerchgiebel verweist auf die jüdische Geschichte des Hauses.

Im Heimat- und Bauernkriegsmuseum „Blaue Ente“ in Leipheim können die Besucher zwischen 10 und 17 Uhr endlich einen genaueren Blick hinter die Kulissen des Bauernkriegstheaters (Premiere: 12. Juni) werfen: Öffentliche Proben, eine Stadtführung zum Thema Bauernkrieg in Leipheim und Kurzführungen im Museum sollen die Besucher auf das Theater-Ereignis im Juni einstimmen.
Von 10 bis 17 Uhr werden nach Bedarf Kurzführungen durch die Bauernkriegs-Abteilung angeboten.
Um 14 Uhr kann man sich an einer Stadtführung mit Bauer Martin beteiligen, die ca. 1 Stunde dauert.
Um 15 Uhr kann man einer öffentlichen Probe auf der Bühne im Schlosshof beiwohnen.
Selbst gebrautes Bier aus der Blauen Ente und weitere kulinarische Schmankerln dürfen natürlich nicht fehlen.

In der Hammerschmiede und Stockerhof Naichen kann man ab 13 Uhr einem Schmid bei seiner schweißtreibenden Arbeit an Esse und Amboss zuschauen und beobachten, wie er mit geschickten Hammerschlägen das glühende Eisen in Form bringt.
Auch die noch original eingerichtete Werkstatt und Wohnung des letzten Schmiedes auf der Hammerschmiede Naichen, Serafin Stocker, geben Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelt eines Handwerkers im letzten Jahrhundert. Ein Teil der Dauerausstellung beschäftigt sich mit der Nutzung der Wasserkraft früher und heute. Neu dazu gibt es einen spannenden Rätselspaß für die ganze Familie.
Um 15 Uhr gibt es eine Führung durch die Sonderausstellung "Landlerisch - eine Ausstellung in acht Takten“. Der Begriff „Landler“ beinhaltet sowohl eine ganze Familie an Tänzen, als auch Instrumentalmusik, Gesang und Paschen oder Platteln - das virtuose Klatschen des Tänzers in die Hände auf Sohlen oder Schenkel. Natürlich werden auch Ländler aus alten Notenhandschriften zu hören sein.

Im Heimatmuseum Rettenbach im Rettenbacher Schlößle kann von 14 bis 18 Uhr die Ausstellung „Kommunion und Hochzeit - einst und jetzt“ besichtigt werden.
Außerdem findet im Außenbereich die Aktion „Wie wird aus Milch Butter“ statt. Der Carnevalsclub Harthausen versorgt die Gäste mit Getränken, Kaffee und Kuchen.

In der Kreisheimatstube Stoffenried werden von 14 bis 17 Uhr alte Handwerkstechniken wie Spinnen, Filzen und Korbflechten sowie Kunsthandwerk aus Ton gezeigt.
Außerdem gibt es Musik, viele Mitmachaktionen und Spiele für Kinder sowie Kurzführungen durch die Gebäude der Kreisheimatstube. Auch die Sonderausstellung "Von dr Alb ra " kann besichtigt werden.

Das Klostermuseum mit Bibliothek in Ursberg ist von 13:30 bis 17 Uhr geöffnet.
Es werden Holzplastiken des fränkischen Meisters Ferdinand Dietz sowie Schnitzwerke, Gemälde, Klosterarbeiten, Möbel und Erinnerungsstücke an Dominikus Ringeisen gezeigt.
In einer Sonderausstellung werden Brandmalereien von Sr. M. Benedikta Finze CSJ+ gezeigt.

Auch in Ziemetshausen sind von 14 bis 17 Uhr das Webereimuseum „Bei der Hölzerne“ und das Heimatmuseum im Stegmannhaus geöffnet. Es kann die Daueraus-stellung „Nähmaschinen aus verschiedenen Epochen (Kinder-, Kurbel und Tretnähmaschinen) besichtigt werden.
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