MNOZIL BRASS – YES YES YES-LIVE IN DER STADTHALLE GERSTHOFEN

Mnozil Brass kommen nach Gersthofen (Foto: Carsten Bunnemann)
 
(Foto: Carsten Bunnemann)
Auch nach über 20 Jahren im Dienste der gelebten Blechmusik beweisen die Herren von Mnozil Brass ungebrochenen Optimismus. Mit YES YES YES erscheint nun ultimativ und wie bei jeder neuen Show von Mnozil Brass „das beste, spontanste und humorvollste Programm aller Zeiten“ (Zitat W. Brandstötter). Und natürlich wird auch YES YES YES die schönsten Konzertsäle der Welt restlos ausverkaufen.
LIVE IN DER Gersthofener Stadthalle Do 19. Jan 2017 - 19.30 Uhr Tickets gibt es im Vorverkauf
Das von den Feuilletons hochgelobte, virtuose und gleichzeitig wohl schrägste Bläserseptett aus Wien bewegt sich mit der neuen Show zielsicher und mühelos durchs geblasene Paradies. Slapstick trifft auf schwarzen Humor und die Lippen vibrieren mit einem satten „pffrrr“ im Dienste der Sache.
Mit YES, YES, YES zaubern Mnozil Brass geblasene und gesungene Darbietungen ganz besondere Art auf die Bühne: eine Vielzahl von Coverversionen, Eigenkompositionen und fulminanten Choreografien. Das große Talent der sieben studierten Musiker zur Improvisation sowie ihr unglaubliches Zusammenspiel auf der Bühne lässt jedes Konzert zum außergewöhnlichen Erlebnis erblühen. Staunend und manchmal gar überwältigt gehen die Zuschauer nach Hause.
YES, YES, YES! Weil einmal Yes nicht reicht!
Es laden ein an der Trompete: Thomas Gansch, Robert Rother, Roman Rindberger, an Basstrompete und Posaune: Leonhard Paul, ebenfalls an den Posaunen: Gerhard Füssl und Zoltan Kiss sowie an der Tuba Wilfried Brandstötter.
Alle sieben Mnozils sind auf dem Konservatorium ausgebildete Musiker und mittlerweile auch vielfältig im professionellen Lehrbetrieb unterwegs, gleichzeitig aber mutig und unverschämt genug, um mit virtuosem Spiel und unnachahmlicher Komik Bühnenmomente zu schaffen, die in ihrer Genialität an Monty Python reichen.
Denn trotz oder wegen des akademischen Hintergrunds darf man Spaß haben, wenn wie im Musikkabarett gesungen und komödiantisch performt wird. Mnozil Brass setzt auf die produktive Einbildungskraft eines intelligenten Publikums. Erleuchtung als Standard, gepaart mit gelassener Perfektion - dafür wird das Septett geliebt. Nicht nur im 1. Bezirk.
Was als Session im Gasthaus Mnozil begann hat sich so nachhaltig im Konzertbetrieb etabliert, dass sie mittlerweile über 120 Konzerte pro Jahr weltweit geben. Mnozil Brass haben geschätzte 1846 Konzerte geblasen und gesungen, dafür mindestens 14 821 613,4 Kilometer zurückgelegt und an die 10 003 Wurstsemmeln verzehrt. Außerdem wurden ca. vier Hektoliter sprudelnder, vergorener, gebrannter und gebrauter Flüssigkeiten getrunken und zwei Hektoliter sofort wieder in Form von Kondenswasser CO2-neutral aus den Instrumenten abgelassen. www.mnozilbrass.at

Pressestimmen:
„Nichts ist unmöglich für diese österreichischen Haudegen in Sachen Musik.“ (Frankfurter Neue Presse)
„Das ist nichts als Blech – großartig!“ (Münchner tz)
„Mit verblüffender Selbstverständlichkeit spielen die Musiker ihre schwindelerregende Virtuosität aus, als würden die physikalischen Gesetze auf ihren Instrumenten keine Gültigkeit haben. (Westfalen-Blatt)
„Skurriles, textlich pointiertes, musikalisch höchst brillantes Musiktheater“ (Die Presse Salzburg)
„Das famose Septett bläst seiner Kundschaft, vom abgrundtiefen Subkontra-Ges der Tuba bis zum viergestrichenen C im schrillen Trompeten-Geschmetter, über fast sieben Oktaven nicht nur den Marsch, sondern auch Walzer und Pop, fetzigen Swing und alpenländisches Dumdidelei – mal volle Röhre, mal schmusig gedämpft, allemal mit Charme, Eleganz und grandioser Fertigkeit.“ (SPIEGEL)
„Es steckt so immens viel Raffinement hinter diesen Sätzen, denen "Mnozil Brass" seinen ur-eigenen Stil überstülpt wie eine zweite Haut.“ (Dreh Punkt Kultur)

Mnozil Brass – von damals bis heute
Das Gasthaus Mnozil steht im 1. Wiener Bezirk. Direkt gegenüber der Musikhochschule. Ein Glück, fanden sich doch im Jahre 1992 sieben junge Blechbläser zu regelmäßigen Musikantenstammtischen bei Josef Mnozil zusammen. Aus klassischer Volksmusik wurde bald angewandte Blechmusik, grundsätzlich ohne Noten gespielt, geeignet für alle Lebenslagen: typische Blasmusik, Schlager, Jazz und Popmusik, Oper und Operette. Ohne Furcht, Tadel und Vorbehalte, dafür mit sehr viel Wiener Schmäh und großer Raffinesse.
Mnozil Brass spielen mittlerweile ca. 130 Konzerte im Jahr weltweit: quer durch ganz Europa ebenso wie in Israel, Russland, China, Taiwan, Japan, Kanada, Amerika und Australien. Sie füllen Häuser wie das Burgtheater in Wien, das KKL in Luzern, die Royal Albert Hall in London, das Tschaikowsky Konservatorium in Moskau, die Jahrhunderthalle in Bochum, die Opernhäuser von München, Stuttgart, Wiesbaden und Leipzig, das Thalia Theater in Hamburg, das Düsseldorfer Schauspielhaus und das Berliner Ensemble. Das Gasthaus Mnozil füllen sie selbstverständlich auch, aber anders.

Mnozil Brass hat einen beeindruckenden kreativen Output. Seit 2000 kam fast jährlich eine neue Produktion auf die Bühne:
„Zimt“ (2000), „Smoke“ (2001), „Ragazzi“ (2002), „Seven“ (2004), „Das Gelbe vom Ei“ (2007), „Magic Moments“ (2009), „Mnozil spielt Mnozil“ (2010), 20 Jahre – Jubiläumsprogramm (2013) .
Dazu, beziehungsweise dazwischen, blieb Zeit für drei sehr erfolgreiche Theaterarbeiten:
- „Das trojanische Boot“ (Operette von Mnozil Brass und Bernd Jeschek, Uraufführung bei der RuhrTriennale 2005, Regie: Bernd Jeschek, Musik: Mnozil Brass)
- „Irmingard“ („wahrscheinlich eine Oper“ von Mnozil Brass und Bernd Jeschek, Uraufführung bei den Salzburger Festspielen, 2008, Regie: Bernd Jeschek, Musik: Mnozil Brass)
- „Blofeld“ (Uraufführung bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, 2011 Regie und Choreographie: Ferdinando Chefalo, Musik: Mnozil Brass).
- Hojotoho“ (eine Wagner-Blech-Comedy, Regie: Philippe Arlaud Choreografie: Anne Marie Gros / Lichtgestaltung: Mariella von Vequel-Westernach). Ein Auftragswerk der Stadt Bayreuth zum Richard-Wagner-Jubiläumsjahr 2013. Uraufführung im Januar 2013 Stadthalle Bayreuth
Kein Wunder, dass die Auszeichnungen nicht ausblieben:
2001 Nominierung für den Amadeus Austrian Music Award.
2006 Kabarettpreis Salzburger Stier - der renommierteste Kleinkunstpreis im deutschen Sprachraum

CDs:
„Volksmusik aus Österreich No Ziel“ (Mnozil Brass & Gansch Schwestern), 1997
„Wenn der Kaiser grooved“, 1998
„Dasselbe in grün“, 2000
„Zimt“, 2000
„Smoke live“, 2002
„Ragazzi“, 2004
„What Are You Doing The Rest Of Your Life?“, 2007
„Almrausch“, 2009

Sechs ihrer Bühnenprogramme sind auf DVD erhältlich:
„Seven“, 2005
„Das Trojanische Boot“, 2007
„Das Gelbe vom Ei - La Crème de la Crème“, 2008
„Irmingard“, 2008
„Magic Moments“, 2010
„Blofeld“, 2012
„Hojotoho“, 2013

Für den österreichischen Kinofilm „Freundschaft“ (2006, Regisseur: Ruppert Henning, Mit: Ruppert Henning, Erwin Steinhauer, Arthur Klemt) komponierten und spielten Mnozil Brass die Filmmusik.


Die Musiker
Thomas Gansch
Geboren in Melk an der Donau. Er ist eines der Gründungsmitglieder der Band. Damals war er zarte 17 Jahre alt, hatte aber schon in der Wiener Staatsoper substituiert. Die Liebe zum Jazz war allerdings die stärkere Kraft und so kommt´s, dass Thomas zu einem der stilprägenden Trompeter Österreichs der jüngeren Generation wurde.
Der Mann kann auf seiner Trompete alles spielen: Jazz, Klassik, Crossover und alles dazwischen. Außerdem ist er auf der Bühne ein Wirbelwind und ein großer Pointenlieferant mit perfektem komödiantischem Timing. In stillen Stunden komponiert er für Mnozil Brass und bereitet seine eigenen Projekte vor.


Robert Rother
Kommt wie Thomas ebenfalls aus Melk an der Donau, wo die beiden schon in Kindertagen in der Blaskapelle unter dem strengen Dirigat von Thomas´ Vater alle Polkas, Walzer und Märsche erlernten, die in den ersten Jahren das musikalische Grundgerüst der Band bildeten. Robert spielt Schnulzen so schön, dass einem nur beim Denken daran schon die Augen feucht werden. Mit soooo einem Schmelz im Ton und soooo viel Gefühl. Im Gegensatz zu Thomas bewegt er sich kaum auf der Bühne und lässt umso mehr seine Mimik sprechen.
Roman Rindberger
Auch er wurde in eine Musikerfamilie hineingeboren und spielte schon in jungen Jahren mit seinem Vater und den beiden Brüdern volksmusikalisch auf. Sein Vater Hans wiederum traf beim Spielen immer wieder einmal auf Gerhard Füßls Vater Franz, da die Füßls im Nachbarort wohnen. Roman liebt die klassisch-technischen Passagen, die er mit der Präzision eines Schweizer Uhrmachers abhandelt. Zusätzlich behauptet er sogar zu wissen, wie es funktioniert! Wer mehr über´s Blechblasen wissen möchte, bitte einfach Roman fragen. Auf der Bühne ist er für den Part des Latin Lovers zuständig.


Leonhard Paul
Er kommt aus Mödling bei Wien und ist der erste Musiker, der seiner Familie entspringt. Allerdings gibt es einen Großonkel, der sich als Maler sein Geld verdiente und dessen Bilder in jedem zweiten bürgerlichen Haushalt Wiens hängen. Leonhard bereitet seinen Mitmusikern in letzter Zeit Sorgen, weil er zunehmend eine Vorliebe für zwielichtige Charaktere entwickelt. Während jeder den strahlenden Helden geben möchte, stürzt er sich regelmäßig auf die Rollen, in denen er ungehemmt böse sein darf. Was geht in dem Mann vor?


Gerhard Füßl
Er wuchs in unmittelbarer Nähe zu Roman auf und hatte ebenfalls das Vergnügen, mit seinem Vater in der Kindheit schöne bläserische Weisen erlernen zu dürfen. Er ist innerhalb der Gruppe der Beliebteste. Weil er nämlich für´s Geldauszahlen zuständig ist. Das macht ihn zu einem Sympathieträger ersten Ranges. Keiner möchte sich´s mit ihm verscherzen, jeder ist freundlich zu ihm, und er ist meistens auch freundlich zu den anderen.


Zoltan Kiss
Er wuchs ganz sicher nicht mit österreichischer Volksmusik auf, da er ursprünglich aus Budapest stammt. Sein Weg führte ihn dann über Polen zu nach Wien, wo er viersprachig Posaune spielt. Ein beliebtes Spiel in der Gruppe ist, Zoltan ganz verteufelt schwere Noten auf´s Pult zu legen und zu schauen, ob er´s spielen kann. Und er kann! Und wie!! Er hat eine Technik auf seiner Posaune, die uns immer wieder verblüfft. Bandintern laufen bereits Wetten, wer als erster etwas schreibt, was für ihn nicht mehr spielbar ist. Je höher und tiefer, je lauter und leiser, je schnell und noch schneller es dahingeht, umso lieber ist es ihm.

Wilfried Brandstötter
Er begann seine steile Karriere auf der Blockflöte. Danach war er bei den Sängerknaben. Dann hätte es die Geige werden sollen. Danach spielte er Trompete, bevor es endlich die Tuba wurde. Schnelligkeit ist also seine Sache nicht. Für ihn ist das Leben ein träger, breiter Fluss. Sein Ehrgeiz besteht darin mittels tiefer Tubatöne die Konzertsäle und die sich darin befindlichen Zuhörer in angenehme Vibrationen zu versetzen. Er versteht überhaupt nicht, was die Leute an schnellen hohen Melodien so toll finden.

Weitere Informationen: http://www.mnozilbrass.at
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