Max Raabe ... singt

Max Raabe

MAX RAABE ... SINGT! Was ist daran neu, werden Sie fragen....? Nun, eigentlich nichts, nur daß Max Raabe demnächst mit seinem SOLOPROGRAMM am 12.03. - 20.00 Uhr in Günzburg im Forum zu Gast sein wird. Öfter mal (doch) was Neues!

Karten gibt es beim GS Kartenservice der Günzburger Zeitung (Tel. 08221/917-32), im Forum Günzburg (Tel. 08221/3663-20), sowie im Internet unter www.konzertbüro-augsburg.de.


Zur Musik
braucht man nicht viel zu sagen, die Stücke sprechen für sich. Sie entstanden zum größten Teil gegen Ende der Weimarer Republik. In dieser experimentier-freudigen, widersprüchlichen Zeit wurden in allen Künsten neue Wege beschritten. Die Weimarer Republik scheiterte. Nach 1933 beraubte sich Deutschland seiner Kultur; seine Talente wurden vertrieben oder umgebracht. Die Texter und Komponisten, deren Namen vergessen gemacht werden sollten, feiern heute ihren stillen Triumph: sie finden ein junges Publikum, das den verqueren Humor und die süffisante Ironie entdeckt und lieben lernt. Diese Kleinstopern spiegeln nicht selten in ihrer drei- bis vierminütigen Dauer die Komik und Tragik menschlicher Abgründe wider. Jedes Wort, jede musikalische Phrase ist sorgsam gewählt, selbst wenn es sich um banale Inhalte handelt. Aber was ist schon banal?


Zu Max Raabe und Christoph Israel
Die zwei kennen sich seit Jahren und verbrachten ihre Kindheit und Jugend im westfälischen Lünen. 1985 gingen beide, unabhängig voneinander, aber nur wenige Wochen versetzt, nach Berlin. Christoph Israel studierte an der Hochschule der Künste Klavier und Max Raabe nahm privaten Gesangsunterricht. Aus akuter Geldnot entstand eine kurze musikalische Einlage, mit der sie schon 1986 glanzvoll debütierten: in einer Kreuzberger Kneipe. Ihre Karriere schritt unspektakulär, aber vergnüglich voran. Inzwischen studierte Max Raabe Gesang an der Hochschule der Künste und das Palast Orchester hatte sich gegründet. 1993 hatte ein erste abendfüllendes Soloprogramm in Berlin Premiere. Seit dieser Zeit hat sich das Programm stetig verändert. Max Raabe und Christoph Israel tauschten aus, um und wieder zurück und experimentierten mit Neuschöpfungen, von denen einige ins Repertoire des Palast Orchesters wanderten, andere wiederum in den Papierkorb. Nur der Titel des Soloabends ist gleich geblieben: "Max Raabe ... singt".

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