Im Jahr 2013 niedrigste Arbeitslosigkeit beim Jobcenter

Das Jahr 2013 war das Jahr mit der niedrigsten Arbeitslo-sigkeit im Rechtskreis der Grundsicherung für Arbeitsuchende ("Hartz IV") seit Einführung der Arbeitsmarktre-form im Jahr 2005.

Die Zahl der arbeitslosen Personen beim Jobcenter des Landratsamtes Günzburg beträgt im Dezember 2013 jetzt 735 Personen. Seit Juni lag die Zahl immer unter 800 Personen. Mit einem Jahresdurchschnitt von 789 Perso-nen ist es die niedrigste Arbeitslosigkeit seit Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Die Arbeitslosenquote liegt konstant bei nur 1,1 Prozent.

2006 z. B. lag der Durchschnitt noch bei 1.334 Personen. Er sank dann stetig auf 1.003 Personen im Jahr 2009 um infolge der Eintrübung der Konjunktur 2010 sich auf 1.114 zu erhöhen. Seitdem sank die Zahl über 887 und 819 auf nunmehr 789 Personen, eine Folge der guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Bund und in Bayern und im Landkreis Günzburg insbesondere.

Zu erwarten ist 2014 leider eine Stagnation der Hilfefallzahlen und der Arbeitslosigkeit auf niedrigem Niveau, in Günzburg zwischen ca. 1.200 und 1.400 Bedarfsgemeinschaften ("Familien") einerseits und Arbeitslosenzahlen zwischen ca. 700 und 800 Personen andererseits.

Die Jugendarbeitslosigkeit wird weiterhin unbedeutend gering sein. Neue Impulse werden vom Arbeitsmarkt eher nicht ausgehen, die Arbeitsnachfrage stagniert. Signifikante Änderungen in der Verteilung der Arbeitslosen nach Ge-schlechtern sind nicht vorhanden; der Anteil der arbeitslosen Frauen liegt um ca. 2% höher als der der Männer.

Landrat Hubert Hafner: "2013 war das bisher erfolgreichs-te Jahr für das Jobcenter. Ich bedanke mich bei allen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern im Landkreis Günzburg wie auch überregional für die gute Zusammenarbeit und die Vielzahl der angebotenen Beschäftigungsmöglichkeiten. Ihre Arbeitsangebote geben auch Menschen mit geringerer fachlicher Qualifikation eine gute Chance auf Lohn und Brot. Der Wunsch des Landrats fürs neue Jahr: „Unsere Hilfesuchenden wollen arbeiten. Geben Sie Ihnen weiterhin eine realistische Chance, so dass die Hilfebedürftigkeit im Landkreis noch weiter sinken kann. Damit bleibt den Betroffenen ein Leben mit Arbeit und Würde eröffnet, so dass sie mittelfristig nicht mehr auf staatliche Hilfe angewiesen sind."
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.