„Guitarissimo“ und „Guitarissimo-XL“-Live im Münchener Prinzregententheater

(Foto: Agentur)
Die Grundidee dieses von Peter Horton und Sigi Schwab gegründeten (nicht nur sprachlichen) Superlativs ist 1978 aus diversen gemeinsamen Bühnen-, Tonstudio- und TV-Erlebnissen entstanden. Das immer konkreter werdende Wissen der beiden um die seelische Nahrungskraft der Musik ihrer Instrumente generierte ganz neue Kompositionsimpulse und inspirierte sie zu frischen seelenintensiven Klangarchitekturen.

Die Musiker sind Live zu sehen am Di 28. Okt 2014, 20 Uhr im Münchener Prinzregententheater
Der Begriff „Guitarissimo“ war und ist kein musiksportlicher Wettbewerbscode, sondern ein sprachlicher Sammelbegriff für Peter Hortons und Sigi Schwabs multiple und eher sehr persönliche Spielstile und Virtuositäten, die Gefühlsinhalte über das Ohr vermitteln. Die Reaktionen, nicht nur des jungen Publikums, bestätigten sehr schnell die Richtigkeit dieses Gedankens, und völlig entgegen der sehr kargen kommerziellen Erwartungen der Plattenfirma entstand ein geradezu explosiver Erfolg, der alle damaligen Organisatoren zum Umdenken bewegte.
Der künstlerische Aktionskern von Guitarissimo war von Anfang an ein intuitiv betontes Komponieren und Spielen von zwar fließenden, aber technisch perfekt ineinander verwobenen und sich melodisch und rhythmisch belebenden Tonlinien.

Peter Horton und Sigi Schwab zogen seinerzeit ein großes Publikum in die Hallen, das auch jetzt, mehr als 30 Jahre später, sich anlässlich der modernen Erweiterung des damaligen Kult-Duos zu „Guitarissimo XL“ an der Spielphilosophie der Gruppe erfreut, die auch wieder junge Gitarrenfreunde motiviert. Die XL-Erweiterung besteht aus dem Schlagzeuger und Percussionisten Andreas Keller, ein Großmeister rhythmischer Gravur, und dem alle ‚Spielregeln‘ brechenden und sie expandierenden bayrischen Bass-Wunder Tommi Müller.

Andreas Keller hat in Hollywood/Los Angeles am P.I.T., der damals weltweit renommiertesten Schlagwerkschule studiert. Am Ende seines Studiums bekam er eine Professur in L.A. angeboten. Er wollte aber lieber wieder in seine Heimat nach Deutschland zurück, wo er jetzt ebenfalls Meisterstunden gibt. Er hat seitdem in hunderten von Konzerten und bei Events auf mehreren Kontinenten mit Größen und Weltstars der Jazz-, Pop- und Rockszene musiziert.

Tommi Müller ist eine Art Primzahl am Bass, der nicht in irgendwelchen üblichen Schubladen unterzubringen ist. Er bietet ein reiches Bukett an sowohl soundmalerischen als auch pfeffrigen Spieltechniken, die er ebenfalls in vielen Musikrichtungen und Bands bis hin zu Klassikensembles bewies. Er ist auch als Tontechniker und Musiker beim BR ein unermüdlich kreativer ‚Fuchs‘ und befeuert und koloriert zusammen mit Andreas Keller meisterlich die Rhythmik und Melodik von „Guitarissimo-XL“.
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