Ganz großes Kino vor wenig Publikum- Mehr Teilnehmer als Besucher- Narrensprung trotzdem ein Erfolg

Fanfarenzug der Feuerwehr Ichenhausen

Das was Zunftmeister Simon Czech und seine Mitstreiter zu ihrem kleinen aber feinen Jubiläum auf dem Bühne bzw. Straße gebracht haben, war Schwäbisch- Allemannische- Fasnet vom Feinsten. Leider fand diese Veranstaltung auf Grund der Kälte wenig Resonanz bei der Bevölkerung. Selbst die Einheimischen waren eher an den Fenstern wie auf der Straße. Trotzdem die die auf der Straße waren, hatten ihren Spaß. Grund für die Einladung zu einem Narrensprung, den es in den nächsten Jahren in unserer Region so sicher nicht mehr geben wird, war das 10 jährige Jubiläum der Narrenzunft Haldenwang. Simon Czech erläutert in einem Pressegespräch, daß die Truppe die aus nur 17 Erwachsenen Mitgliedern und vier Kindern besteht, sich regelmäßig an Schwäbisch Allemannischen Umzügen beteiligt. Zu ihrem Jubiläum haben sie nun wieder etwas zurückbekommen. Begonnen hat das Spektakel mit dem Narrenbaumaufstellen auf dem Dorfplatz und dem Monsterkonzert mit den Donzdorfer Nodabiagr, den Wasserschnalzer Schludda Gugga, den Günzburger Blechbätschern, dem Musikverein Haldenwang- Hafenhofen, den Alm Gugga Mönchsdeggingen und dem Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Ichenhausen.Während des Narrenbaumaufstellens machten die sechs Musikgruppen Musik vom Feinsten. Nach dem Monsterkonzert gab es noch genügend Möglichkeiten, sich aufzuwärmen. Die rund 1.500 Hästräger und damit die knapp 55 Gruppen des Narrensprungs waren zum Teil mit rund 20 Reisebussen nach Haldenwang gekommen. Mit dabei waren unter anderem Gruppen aus Laupheim, aus Bad Wörishofen, die Ulmer Gloggabender, die Hagl Hexa, Gruppen von Ulm Unterweiler, von Kimradshofen oder von Kempten um nur einige zu nennen. Trotz der wenigen Zuschauer ließen sich die Hästräger den Spaß nicht verderben, und feierten ihre Fasnet auf den Straßen im Bürgersaal der Gemeinde Haldenwang, sowie in den aufgestellten beheizten Zelten in den Straßen von Haldenwang. Die die dabei waren haben einen kurzweiligen rund 60 Minütigen Narrensprung erlebt, und die die nicht dabei waren, haben etwas tolles versäumt, das es so schnell nicht mehr gibt.

Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 17.02.2012
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Tanja Fackelmann aus Augsburg am 06.02.2012 um 09:52 Uhr  
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Thomas Rank aus Günzburg am 06.02.2012 um 11:23 Uhr  
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Tanja Fackelmann aus Augsburg am 06.02.2012 um 12:27 Uhr  
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