Friedensweg der Religionen 2016

„Im Frieden miteinander leben, ein freundlicher und respektvoller Umgang mit den Mitmenschen“ – das ist die Kernbotschaft der großen Religionen und verbindet auch die gläubigen Menschen in Günzburg.
Aus diesem Grund suchen Christen und Muslime in Günzburg immer wieder den Kontakt zueinander, tauschen sich aus und feiern miteinander. Denn je besser der Gegenüber bekannt ist, desto leichter fällt es, diesen auch zu verstehen und zu akzeptieren.
Nach dem großen Erfolg des Friedenswegs im vergangenen Frühjahr stand es außer Frage, dass die Aktion auch in diesem Jahr wiederholt werden würde. Gerade im Anblick des großen Zustroms von Flüchtlingen und leider auch der schrecklichen terroristischen Anschläge wollen die christlichen Kirchen und die muslimischen Gemeinden ein Zeichen setzen für den Frieden und auch Verantwortung übernehmen für ein gutes Zusammenleben der unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften. Die Integration und das Miteinander sollen nicht nur als Worthülsen in Sonntagsreden in Sonntagsreden auftauchen, sondern gelebte Selbstverständlichkeit werden und sein.
Dem Wunsch vieler Teilnehmer entsprechend wird der Friedensweg in diesem Jahr weiterentwickelt und soll an Nachhaltigkeit gewinnen. So wird er in diesem Jahr ergänzt durch ein Friedensmahl, das die Besucher selbst gestalten werden. Gerade das gemeinsame Mahl ist in vielen Religionen und Kulturen ein ganz besonderes Zeichen der Verbundenheit und der Gastfreundschaft.
Wie im Vorjahr auch, werden die Mitglieder der einzelnen Gemeinden sternförmig von ihren Gotteshäusern zur Stadtmitte ziehen. Treffpunkt ist dieses Jahr das Forum am Hofgarten, wo die Schüler der Grundschule Südost ein kleines Musical zum Thema „Freundschaft mit Fremden“ zur Aufführung bringen, bevor die Geistlichen der 7 teilnehmenden Gemeinden Gebete für den Frieden sprechen werden.
Im Anschluss daran werden Luftballone an die Teilnehmer ausgeteilt, die diese nach einem gemeinsamen Gebet für Frieden zum Himmel steigen lassen.
Auf der Wiese zwischen Forum und Sparkasse wird eine große Tafel aufgebaut sein, auf der die Vielfalt der mitgebrachten Speisen zum gemeinsamen Mahl einladen und zum Austausch miteinander anregen soll.
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