Erfolgreich in allen Sparten

Mit Sonderveranstaltungen wie dem zweiten Günzburger Skulpturenpark sowie Konzerten und Aufführungen im Forum am Hofgarten setzte das Kulturamt auch 2013 kulturelle Höhepunkte. Fotos: Sabrina Schmidt/ Stadt Günzburg.

Kulturamt verzeichnet weitere Zuwächse



Günzburg. Das Kulturamt der Stadt Günzburg zieht eine positive Bilanz für das Veranstaltungsjahr 2013. Kulturamtsleiter Peter Bannwarth zählte 51.480 Besucher bei insgesamt 256 Veranstaltungen. Hinzu kommen deutliche Zuwächse bei den Belegungstagen sowie eine Zunahme an Medienausleihen in der Stadtbibliothek (die GZ berichtete). Im Jahresbericht des Kulturamts sind neben den Angeboten im Forum am Hofgarten auch die Leistungen der kommunalen Kulturträger Heimatmuseum, Stadtarchiv, Stadtbücherei und Tourist-Information Günzburg-Leipheim versammelt.

Zum dritten Mal in Folge Besucherzuwachs

Die Bilanz der einzelnen Einrichtungen kann sich sehen lassen: Vier Monate Kultursommer mit 35 Einzelveranstaltungen, 256 Veranstaltungen in den Räumlichkeiten des „Forum am Hofgarten“ – fast 5 Prozent mehr als im Vorjahr –, und vier große Sonderveranstaltungen im Heimatmuseum listet der Bericht auf. Mit hervorragenden Besucherzahlen knüpft das Forum am Hofgarten an seinen Vorjahreserfolg an. Mit 51.480 Besuchern in 2013 verzeichnet das Forum am Hofgarten zum dritten Mal in Folge einen Zuwachs an Besuchern. Auch die Anzahl der Belegungstage stieg erneut: Nachdem das Kulturamt im Jahr 2012 276 Belegungstage (gegenüber 249 in 2011) verbuchen konnte, war das Forum im Jahr 2013 an 282 Tagen belegt, so häufig wie seit 2006 nicht mehr.

Erfolgreiche Bilanz bei Ballett und Schauspiel

Mit Theater- und Ballettaufführungen, Veranstaltungen des Kindertheaters, Konzerten, Kabarettabenden und zahlreichen Vorträgen hat das Kulturamt auch heuer sämtliche Kultursparten abgedeckt. „Die konstant guten Besucherzahlen belegen, dass das Konzept, möglichst viele Gattungen und Zielgruppen zu bedienen, aufgeht.“, so Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. „Konzerte und Schauspiele auf kontinuierlich hohem Niveau vermögen es auch heute noch, ihr Publikum zu fesseln.“ Das Forum am Hofgarten sei ein gefragter Kooperationspartner, der jährlich hunderte Buchungsanfragen beantwortet, in Pressebeiträgen über seine Veranstaltungen informiert und an sieben Tagen die Woche für Interessierte geöffnet ist, bestätigte auch Bannwarth.

Zahlreiche Sonderveranstaltungen

Neben dem Programm im Forum am Hofgarten realisierte das Kulturamt eine Reihe von Sonderveranstaltungen. Beim Internationalen Museumstag am 12. Mai wurde die Uhrenausstellung im vierten Obergeschoss des Günzburger Stadtturms eröffnet. Beim Tag des offenen Denkmals am 8. September zum Thema „Unbequeme Denkmale“ fanden Führungen über den Friedhof und durch die Günzburger Oberstadt statt. Außerdem organisierte das Kulturamt in enger Abstimmung mit dem Günzburger Kunstverein Off Art den zweiten Skulpturenpark. Die rund 30 Skulpturen aus Deutschland und dem europäischen Ausland sind an ausgewiesenen Standorten in der gesamten Innenstadt zu sehen.

Mit drei Ausstellungen im Heimatmuseum war 2013 auch ein starkes Ausstellungsjahr. Neben Hinterglasmalerei von Ilse Wolf zeigte das Museum Fotos von Nekati Dogan, der sich mit christlichen und muslimischen Sakralbauten beschäftigte. In der Weihnachtszeit war eine Ausstellung über Krippen aus Böhmen und Mähren zu sehen.

Neukonzeption des Heimatmuseums

Neben der kulturellen Basisarbeit konzentrierte sich das Team des Kulturamtes auch im Jahr 2013 auf die geplante Neukonzeption des Heimatmuseums. „Ziel ist es, dass dieses in architektonischer und funktionaler Hinsicht anspruchsvolle Vorhaben bald umgesetzt werden kann, damit unser Museum die dringend benötigten Ausstellungsräume erhält, um die Römerausstellung neu zu ordnen und bedeutende neue Funde einzubinden“, erklärt der Kulturamtsleiter.

Dazu traf sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Stadtverwaltung und des Historischen Vereins zu wöchentlichen Sitzungen. Bei einem zweitägigen Strategieworkshop, an dem Forscher aus den Bereichen Museumskunde, Archäologie und Römische Geschichte teilnahmen, wurden die bisherigen Maßnahmen und Konzepte der Gruppe erörtert und evaluiert. Die Bewertungen dieses wissenschaftlichen Beirats bilden zusammen mit den Gutachten der Landesstelle für nichtstaatliche Museen die Basis für die Zuschussvergabe sämtlicher deutscher Förderstellen.

Darüber hinaus wirkte das Kulturamt bei der Weihnachtsbeleuchtung, dem Maibaumstellen, dem Klopferstag in Deffingen, der Aktualisierung der Ortseingangstafeln, dem ökumenischen Gottesdienst auf dem Marktplatz und den Osterbrunnen mit. Auch an der Organisation der Günzburger Altstadtweihnacht war das Kulturamt maßgeblich beteiligt. Außerdem war das Kulturamt in folgende Aktivitäten eingebunden: Organisation und Durchführung des Kultursommers sowie des Guntiafests, Koordination der Städtepartnerschaften mit Lannion und seit 2011 auch Sternberk und die Verwaltung von Vereinszuschüssen und Mitgliedsbeiträgen für Vereine und Verbände.

Oberbürgermeister Gerhard Jauernig freut sich über die positive Jahresbilanz. Der Bericht verdeutliche die Qualität und Vielseitigkeit der Kulturarbeit in Günzburg. „Das Kulturleben der Stadt kann auf ein großes Netzwerk von Akteuren zurückgreifen und auf breite Unterstützung aus der Bevölkerung setzen“, sagte der Rathauschef. Die präsentierten Programminhalte und Zahlen zeigten eindrucksvoll, welche wichtige Funktion das „Forum am Hofgarten“ als Kulturdrehscheibe im Landkreis einnimmt und wie es seine Aktivitäten im vergangenen Jahr weiter ausbauen konnte.
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