Ein Konzert voller Höhepunkte- Stadtkapelle Günzburg gibt ein beeindruckendes Konzert in der Frauenkirche

Musikkapellen kann man längst nicht mehr nur auf Bierzeltmusik beschränken. Sie sind wie auch der ASM Präsident Pschierer in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen sagte,durchaus auch Symphonische Blasorchester. In diese Klasse darf sich getrost die Stadtkapelle Günzburg einreihen. Einmal mehr bewiesen sie unter der Leitung von Lukas Weiss, was es heißt, anspruchsvolle Musik den Konzertbesuchern darzubieten.

Am Palmsonntag hatten sie zu einer wunderbaren Kirchenkonzert geladen, und die Kirche war voll, und mit was, mit Recht.
Zu Beginn des knapp einstündigen Konzerts ging in seiner kurzen Begrüßung der Pfarrer der Frauenkirche ( wo das Konzert stattfand)auf den Palmsonntag und die bevorstehende Osterzeit ein.
Zu Beginn des Konzerts stand die Montana Fanfare von dem Linzer Komponisten Thomas Doss auf dem Programm. Doss hatte bereits mit 11 Jahren erste Kompositionen geschrieben, und unterrichtet Dirigieren und Blasmusik Dirigieren an der Musikschule Linz.
Mit Texten zwischen den Stücken regte Claudia Steiner mit ihren Texten das Auditorium zum Nachdenken an. So ging sie unter anderem auf Freud und Leid an. " Freud und Leid wurde gleizeitig geschaffen. Nichts ist für immer."
Weitere Gedanken waren die Liebe. Die Liebe ist ein Inneres Erlebnis. " Man muß für die Liebe jeden Tag, etwas tun, sonst geht sie ein."
Zum Schluß ihrer Texte gab sie ein Rezept für 365 glückliche Tage mit auf den Weg.
Musikalisch hatte die Kapelle großes geboten.Wenn sich eine Kapelle an ein Stück von Oscarpreisträger Hans Zimmer ranwagt, dann ist das schon ganz großes Kino. Und das hatte die Kapelle.Sie haben sich an das Stück Pearl Harbor in einem Arrangement von Frank Bearnarts gewagt. Dieses wuchtige und gigantische Stück( wie man sie von ihm zb. Fluch der Karibik) kennt, war für mich den Höhepunkt des Konzerts . Hymn to the Fallen, Kings Marsch und Adiemus rundeten einen wunderbaren Konzertabend ab. Die Qualität der Kapelle war hervorragend. Die Auswahl ebenfalls. Rundum kann man sagen, um bei Hans Zimmers Worten zu bleiben. Der Konzertabend war ganz großes Kino. Nach einer Zugabe ging eine großartige Musikalische Stunde zu Ende.
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