Ein Hase kommt selten allein
Günzburg: Kuhturm | Dies ist der Titel der Ausstellung, die am 13. März 2011 von 10:00 bis 17:00 Uhr im Kuhturm stattfindet.
Der Hase ist fest mit Frühling und Ostern verbunden. Doch ist dieser Geselle viel mehr als der Bote, der die begehrten bunten Eier bringt.
Hasenpfoten gelten als Glücksbringer. Hasenbraten ist bis heute ein gutes und leckeres Essen. Das Märchen von Has- und Igel kennt jedes Kind. In der Malerei ist der Hase von Albrecht Dürer ein begehrtes Kunstobjekt.
Häschenwitze waren eine in den 70er und frühen 80er Jahren beliebte Form von Witzen. Die Handlung der Hasenwitze besteht meist darin, dass ein Hase einen von einem Menschen geführten Dienstleistungsbetrieb aufsucht und von dem Inhaber oder Angestellten etwas Ungewöhnliches verlangt, wie z. B. kalten Kaffee oder etwas Hasenspezifisches, wie z. B. Möhrentorte. Die Pointe ist dabei oftmals ein einfaches Wortspiel, einige Hasenwitze sind allerdings schlichtweg sinnfrei.
Kommt ein Häschen in den Süßigkeitenladen und fragt: "Haddu eckige Bonbons?"
"Nein."
Am nächsten Tag kommt das Häschen und fragt wieder: "Haddu eckige Bonbons?"
Da sagt der Verkäufer: "Nein, aber morgen hab ich welche, okay."
Tags drauf kommt das Häschen und fragt: "Haddu jetzt eckige Bonbons?"
"Ja heute hab ich eckige Bonbons."
"Okay, darf ich sie dir rund lutschen?"
Im chinesischen Horoskop ist 2011 das Jahr des Hasen. Der Hase steht in der chinesischen Astrologie für Sanftmut, Harmonie und Genuss. Die Verbesserung von Beziehungen, Freundschaft und Diplomatie stehen im Vordergrund und wir dürfen in diesem Jahr unserem Bauchgefühl mehr trauen. Der Hase ist unter allen Sternzeichen im chinesischen Tierkreiszeichen am meisten vom Glück begünstigt.
Wir wollen in unserer Ausstellung einen Querschnitt zeigen, der nicht nur Wissenswertes oder Überraschendes zeigt, sondern auch manche Besucher schmunzeln lässt. Der Hase ist nicht nur ein nettes, kuscheliges Haustier. Ein Häschen ziert die Männerzeitschrift „Playboy“. Eine Hasenschule darf natürlich nicht fehlen oder Schokoladenhasen, reichlich verziert. Auf Taschentüchern, Decken und Brotzeittellern darf der Hase ebenfalls nicht fehlen.
Informationen zum Verein zur Pflege des Brauchtums Günzburg finden Sie auf unserer Homepage http://www.brauchtumsverein-gz.de



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