Ein GRÖNender Abschluß- Herbert Grönemeyer und Kurt Kober kommen beim Osterkonzert des Kötzer Blasorchesters zu Ehren-Standing Ovations

Standig Ovations beim Osterkonzert des Blasorchesters Kötz
 
Ein Medley von Herbert Grönemeyer stand im Mittelpunkt des Osterkonzerts des Kötzer Blasorchesters

Ein guter Schluß ziert alles, sagt der Volksmund, das dachte sich wohl auch Dirigent Benjamin Markl mit seinem Kötzer Blasorchester, als er das Progamm für den rund zweistündigen Abend zusammenstellte.Als letztes Stück(offiziell) hat er ein 8 Minütiges Medley von Herbert Grönemeyer ausgewählt, daß zum Highlight des Abends avancierte. Doch dazu später mehr.


In der voll besetzten Kötzer Günzhalle begrüßte der 1. Vorsitzende Ludwig Wöhrle das Auditorium und freute sich, daß dieses zur Tradition entwickelte Konzert so viel zuspruch erfährt. "Das Blasorchester hat zusammen mit dem Jugendorchester, 105 Mitglieder,so der Vorsitzende", und die haben einiges Musikalisch drauf. Davon konnte man sich bei dem Konzert überzeugen. Unter der Leitung von Thomas Hartmann, der als Hornist auch schon in Orchestern spielte, und kürzlich zum ASM Dirigenten gewählt wurde, hatten die Jugendlichen mit Unterstützung von Musikern des großen Orchesters drei Stücke eingeübt, und diese grandios dargeboten. Los ging es mit einem Rock Opening von Manfred Schneider.Der Niederländische Komponist Kees Vlak, der im vergangenen Dezember verstorben ist, hat zwei hervoragende Stücke " Two Movements"( Lieder der Freude- Verlockung) für das Konzert beigesteuert.
Ein nicht einfaches Stück hat Klaus Badelt, der zusammen mit dem Oscar Nominierten Hans Zimmer arbeitet für Blasorchester geschrieben, das Michael Sweeney arrangiert hat. "Der Fluch der Karibik". Ganz großes Musikalisches Kino der Jugend, was hier von den Jugendlichen geboten wurde.
Nach einer kurzen Umbaupause kam dann das rund 60 köpfige Blasorchester auf die Bühne.
Begonnen haben die Musikerinnen und Musiker ihren Auftritt mit der Appalachian Overture in der Bearbeitung von James Barnes. Das Stück hat der Komponist den Appalachian Mountains im Osten Nordamerikas gewidmet.
Das Stück vor der Pause ist ein eher selten in der Konzertanten Blasmusik aufgeführtes Stück. "Shirim".Mit "Shirim" kam eine auf Klezmermusik basierende Rhapsodie von Piet Swerts zur Aufführung. Vor der Pause wurden noch vier Mitglieder des Orchesters für 10, 15 und 25 jährige Mitgliedschaft geehrt.
Nach der Pause stand der Marsch " Erinnerung an Trient" Opus 287 von Julius Fucik auf dem Programm. Fucik hatte den Marsch ursprünglich unter dem Titel " Treu Tirol" komponiert. Ein brillianter Start eines zweiten Teils, der es in sich hatte.Marcus Keller der in humorvoller Weise durch das Programm führte, hatte sich immer "an Marsch " gewünscht. Sein Wunsch wurde ihm damit mehr als erfüllt.
"Raiders of the lost ark", Musik des mit vier Oscars ausgezeichneten Abenteuerfilms "Jäger des verlorenen Schatzes" von Steven Spielberg war der nächste Titel, der makellos von dem rund 60 köpfigen Orchesters dargeboten wurde.
Der 1939 in Binghampton im US Bundesstaat New York geborene Musikpädagoge und Dirigent Robert E.Jager hat das nächste Stück "Third Suite"( Marsch- Walzer -Rondo) komponiert, in dem die Piccoloflöte, die Zauberhaft und Bravourös von Isabella Wöhrle gespielt wurde , im Mittelpunkt stand. Die kurze aber prägnante Feuerwerkspolka komponiert von Hans Koller aus der Steiermark, zeigte dem Auditorium das gute Musik echte Handwerkskunst ist.

Grönemeyer Medley


Er gehört zu den wichtigsten Musikern unserer Zeit. Der in Göttingen geborene Herbert Grönemeyer. Das Orchester nahm sich ein Medley in der Bearbeitung von Wolfgang Wössner vor, und brachten es grandios zur Aufführung. Im einzelnen waren in dem 8 Minütigen Hit Medley die Hits Männer-Mensch- Flugzeuge im Bauch und Mambo eingebunden. Die Hits wurden im Orchester von E-Gitarre verstärkt. Bei Männer wechselten die Melodienfragmente von den tiefen in die hohen Instrumente. Einfach Meisterhaft gespielt. Das Hitmedley dürfte das Highlight des Abends gewesen sein.
Klar, daß so ein Konzert nicht ohne Zugabe zu Ende gehen darf. Gewidmet wurde die Zugabe dem Unternehmer und Förderer des Orchesters Kurt Kober, der vor einigen Monaten verstorben ist. Zu seinen Ehren hat das Ensemblemitglied Thomas Klotz den Kurt Kober Marsch komponiert der zur Aufführung kam. Standing Ovatons und nicht enden wollender Applaus machten eine zweite Zugabe notwendig. Mit was? Mit recht. Ein hervorragendes Konzerts eines Blasorchesters, von dem man noch einiges hören darf. Da freut man sich schon auf das nächste Konzert. Eine grönender Abschluß eines großen Musikalischen Abends.
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