Death by Chocolate veröffentlichen neue CD- Ein Interview mit dem Sänger der Schweizer Band Mathias Schenk

Death by Chocolate (Foto: Agentur)
Es wird schwierig werden, das neue Album von Death by Chocolate ohne die Verwendung von Kraftausdrücken zu besprechen. So stark, so roh, so schlagkräftig ist der Sound, den die Bieler Rockband in intensiver Zusammenarbeit mit dem Schwedischen Produzenten Ronald Bood (Mando Diao) aufgenommen hat.

«Among Sirens» ist nicht nur das Resultat purer Leidenschaft, Mut und höchster Kreativität. Spürbar ist auch die Live-Erfahrung, die die Band in den letzten zwei Jahren an namhaften Locations im In- und Ausland (Musexpo in L.A., EXIT Festival in Serbien, Woodstock Polen) sammeln konnte. Eine Horizonterweiterung, die Death by Chocolate zu neuen Leistungen angespornt und gleichzeitig gelehrt hat, verlockende Angebote pragmatisch einzuschätzen und sich selber treu zu bleiben. Ich habe ein Interview mit Leadsänger Mathias Schenk geführt

Thomas Rank: Das Album „Among Sirens“ wurde von Ronald Bood (Mando Diao) produziert aufgenommen. Wie kam der Kontakt zustande?

Mathias Schenk:Der Kontakt ist über unser Management zustande gekommen. Wir haben Ronald zu uns in die Schweiz eingeladen und wussten ziemlich schnell, dass wir als Band und er als Produzent auf das Selbe hinaus wollten.

Thomas Rank: Wie lange haben sie an dieser Platte gearbeitet?

Mathias Schenk:Von den ersten Songskizzen über die Vorproduktion bis hin zum fertigen Album vergingen sicherlich eineinhalb Jahre. Die Studiozeit mit Ronald zusammen belief sich dann auf zirka vier Wochen.

Thomas Rank: Songs wie Siren Calls oder If you Ask me kommen mit richtig viel Druck daher.Lieben sie mehr den Hardrock oder die ruhigen Nummern?

Mathias Schenk:Beide Seiten haben ihre Vorzüge, obwohl wir sehr für die härteren Nummern leben und diese vor allem auch live ein sehr wichtiger Bestandteil von Death by Chocolate sind. Siren Calls zum Beispiel ist sicher einer unserer Lieblingssongs auf dem Album.

Thomas Rank:Sie haben diesmal noch mehr Instrumentenvielfalt und moderne Technik gelegt. Weiter heißt es im Pressetext: Ohne den Draht zu den Vorbildern derVergangenheit zu verlieren. Wer sind diese Vorbilder?

Mathias Schenk:Die ersten Namen die uns hierbei in den Sinn kommen sind beispielsweise Led Zeppelin, Black Sabbath und so weiter. Wir würden uns nicht anmassen uns tatsächlich mit ihnen zu vergleichen, aber dadurch dass wir alle grosse Fans dieser Musik sind, entsteht natürlich ein direkter Einfluss auf das eigene musikalische Schaffen.

Thomas Rank: Sie sind nominiert für den „Best Talent“ an den Swiss MusicAward nominiert. Waren sie überrascht?

Mathias Schenk:Irgendwie schon… Aber wir haben geglaubt (durch ein Missverständnis) dass wir so oder so nominiert würden, deswegen war die Überraschung zu Beginn nicht allzu gross. Als wir dann aber gesehen haben, dass nur drei von zwölf Bands tatsächlich in dieser Kategorie nominiert wurden, waren wir trotzdem ein bisschen überrascht.

Thomas Rank: Planen sie Konzerte in Deutschland?

Mathias Schenk:Ja! Wir spielen bisher drei Konzerte in Deutschland. In Berlin, Köln und Hamburg vom 16.-18. April.

Thomas Rank: Was möchten sie den Hörern mit ihrem Album mit auf den Weg geben?

Mathias Schenk:Vor allem Emotionen. Wer welchen Song wie interpretiert liegt komplett beim Hörer. Wichtig ist, dass wir die Leute die unser Album hören zum Fühlen bringen, sei das mit den langsamen und soften oder mit den härteren Nummern. Und ganz klar auch, dass man versuchen soll auf sich selbst zu hören und den Sirenen nicht allzu viel Beachtung schenkt.
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