Das Königlich Bayerische Amtsgericht kommt im kommenden Januar nach Günzburg- „Die Spanische Gräfin“ mit Christine Neubauer-Der Vorverkauf hat bereits begonnen

Das königlich Bayerische Amtsgericht mit Christine Neubauer kommt nach Günzburg (Foto: Agentur)
 
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Das Königreich Bayern anno 1910. Der Prinzregent Luitpold führt die Regierungsgeschäfte.
Die deutschen Länder im Kaiserreich befinden sich im Frieden, aber friedlich ist die Zeit nicht unbedingt. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung und die Industrialisierung wachsen auch politische und soziale Unzufriedenheit. Die in Armut lebenden Industriearbeiter wollen soziale Gerechtigkeit, das aufstrebende liberale Bürgertum mehr politische Freiheit. In der Residenzstadt München kommt es immer wieder zu politischen Versammlungen, die Satirezeitschrift „Simpliccissimus“, für die der bekannte Volksschriftsteller Ludwig Thoma schreibt, heizt der Regierung und der Kirche mächtig ein.
Nur auf dem agrarwirtschaftlich geprägten Land scheint alles in althergebrachter Ordnung zu sein. So auch in dem Städtchen Kraglfing, wo Amtsrichter Zwicknagl streng, aber mit Liebe zu seinen Kraglfingern das Königlich Bayerische Amtsgericht führt.

Die "Gerichtsverhandlung" findet am 29.Januar 2017 um 18 Uhr im Günzburger Forum am Hofgarten mit Christine Neubauer statt.

Doch in seiner nun anstehenden Verhandlung hat er es nicht mit Bier- oder Milchpantschern, kleinen Betrügern, Quacksalbern oder Wirtshaus-Raufereien zu tun.
Der skandalöse Auftritt einer leicht bekleideten Spanischen Tänzerin im lokalen Post-Saal erhitzt die Gemüter der Kraglfinger. Während sich der sittenstrenge Kapellenverein um die Realitätenbesitzerswitwe Reischl empört, üben sich die Männer um den Postwirt und Bürgermeister Machl in Nachsicht.
Als sich der Obergerichtsrat Sterzinger vom Justizministerium zur Verhandlung ansagt und eine Eilverhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses durchsetzt, ahnt Zwicknagl Ungemach.
Die politischen Dimensionen des Falls erschließen sich ihm aber erst, als die in München umstrittene „Spanische Gräfin“ auftaucht, eine Art Freiheitskämpferin für Frieden und das Wahlrecht für Frauen.
Obergerichtsrat Sterzinger ist ihr größter Feind und beide nutzen den Gerichtssaal als „Kampfplatz“.
Amtsrichter Zwicknagl muss tief in seine Trickkiste greifen, damit wieder Ruhe in Kraglfing einkehrt.
Christine Neubauer
Die gebürtige Münchnerin ist seit der legendären TV-Serie „Die Löwengrube“ (1987) aus der deutschen TV- und Filmlandschaft nicht mehr wegzudenken. Viele Jahre war sie die meistbeschäftigte deutsche Schauspielerin. Im letzten Jahr machte sie nicht nur beruflich einen großen Schnitt. Die vielseitige Künstlerin dosiert ihre Fernsehauftritte und achtet auf Drehbücher, die sie schauspielerisch fordern. Zudem nimmt sie sich Zeit für ihre anderen künstlerischen Vorlieben: dem Theater, wo ihre Karriere Anfang der 1980er Jahre begann, und der Malerei (jüngst hatte sie in München eine erfolgreiche Vernissage).
Die privat bescheidene Schauspielerin gehört zu den wenigen wirklichen Stars des deutschen Fernsehens.

Bairische Komödie Wasserburg
Das 2014 von dem Wasserburger Regisseur und Schauspieler Jörg Herwegh gegründete Ensemble, ist ein freies, professionelles Theater mit wechselnden Schauspielern. Mit „Die Spanische Gräfin“ und Christine Neubauer war die Bairische Komödie 2015/2016 schon auf Bayern-Tournee.
Wegen des großen Erfolgs gibt es im Januar 2017 einen Nachschlag.
Die BAIRISCHE KOMÖDIE WASSERBURG hat sich nicht nur dem bodenständigen Volkstheater jenseits verlogener Seppl-Romantik verschrieben, sondern pflegt auch eine freche Form der Boulevard-Komödie.
Für Herbst 2017 wird ein neues „Miss Marple“-Theaterprojekt vorbereitet, ebenfalls mit zwei bekannten Schauspielern im Ensemble.

Nummerierte Karten für diesen Abend gibt es ab sofort im Forum am Hofgarten (08221-366320) & an allen bekannten VVK-Stellen mit Eventim-Ticktes.
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1 Kommentar
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Wolfgang H. Zerulla aus Burgwedel | 05.05.2016 | 23:36  
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